Pfarrsprengel Blumberg
Jeder Ort besitzt eine Feldsteinkirche, deren Entstehungszeit im 13. Jahrhundert liegt.
Landkarte
Von Kirchtürmen konnten drei umfassend saniert werden. Besonders gelungen ist der barocke Turm von Blumberg, der landschaftsprägend für das schöne Randowtal ist.
Unsere Kirchen öffnen wir gerne für Besucher. Dazu beachten Sie die Hinweise in den Schaukästen oder melden sich im Pfarramt Blumberg.
In unseren Gemeinden finden in der Regel alle 14 Tage Gottesdienste statt, zu denen wir herzlich einladen.
Die Zentren der Gemeindearbeit sind im Pfarrhaus Blumberg und im 1989 neu erbauten Gemeindehaus von Casekow. Hier treffen sich der Posaunenchor, der Flötenkreis, Frauen, Kinder und Senioren.
Auch zu musikalischen Veranstaltungen laden wir herzlich ein, die wir selber gestalten oder in Verbindung mit der Region oder der Europäischen Akademie "Schloß Wartin" durchführen.
Ev. Pfarramt Blumberg
Pfr. Mathias Tauchert
Wartiner Str. 1
16306 Blumberg
Tel.: 033331-64956
Fax: 033331-66575
eMail: blumberg(at)kirchenkreis-pasewalk.de
Regionalkantor
Daniel Debrow
Grünzer Straße 22
17328 Sommersdorf
039751-69742
eMail: kreiskantor(at)kirchenkreis-pasewalk.de
Gemeindebrief zum Ansehen/Downloaden:
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154 K |
Kirche zu Blumberg
Baugeschichte
2. Hälfte 13. Jahrhundert
Bau einer ersten Kirche in Blumberg
1584
In der sog. Blumberger Matrikel wird berichtet, dass Blumberg ein eigenes Gotteshaus mit Turm hat, in dem drei Glocken hängen.
1637
Ein Abendmahlskelch wird der Blumberger Kirchengemeinde geschenkt, der noch aus vorreformatorischer Zeit stammt. Alle Archivunterlagen gehen im 30-jährigen Krieg verloren.
1664
Eine Glocke wird in den notdürftig reparierten Turm gehängt, gestiftet von der Familie v. Sydow, gegossen von Christian Kökeritz in Stettin.
1685/88
gründliche Reparatur des Kirchendaches und der Kirchenfenster
1707
Ein neuer Altar wird gebaut, der sich noch heute in der Kirche befindet mit den Wappen und Namenszügen des damaligen Patrons und seiner Ehefrau, Georg Heinrich von Sydow und Eleonore, geb. von Pufendorf. Die Kanzel befand sich zu dieser Zeit noch nicht über dem Altar.
1718/19
Eine neue, größere Glocke wird aus Stettin geholt und in den Turm gehängt (Stifter: G.H.v. Sydow und seine Ehefrau). Diese Glocke wurde 1917 im Turm zerschlagen und zu Kriegsmaterial eingeschmolzen.
1735
Da vermutlich der Turm noch nicht wieder aufgebaut war, wurde 1735 ein "richtiger" Turm errichtet. Kosten 2025 Taler; Die noch heute auf dem Turm angebrachte Bekrönung mit dem Spruchband GLORIA wurde damals angefertigt.
1736
Eine Turmuhr wird für 114 Taler gekauft.
1756
Turm- und Kirchdachreparaturen brachten eine große Verschuldung der Kirchengemeinde.
1768
Das Patronat geht an die Familie von der Osten, die das Rittergut Blumberg von der Familie von Sydow übernahm.
1772
Durch eine bedeutende Schenkung von Heinrich Carl von der Osten wird das Innere der Kirche neu gestaltet. Eine neue Orgel wurde gebaut, neue Emporen, die Kanzel wurde über dem Altar angebracht, eine gründliche Ausmalung erfolgte. Wert der Umgestaltung der Kirche über 1000 Taler.
Im Wesentlichen ist diese Innengestaltung bis heute erhalten geblieben.
1785
gründliche Turmausbesserung
1848/49
Der Turm wird von Grund auf erneuert, dabei wird die Gestaltung des Turmes von 1735 beibehalten. (Kosten: 2288 Taler) Die Gestaltung des Turmes ist bis heute unverändert.
1917
Die beiden großen Bronzeglocken werden zu Kriegszwecken eingeschmolzen.
1929
Ein Nachguß der beiden Bronzeglocken durch die Firma Schilling in Apolda erfolgt und die beiden Eisenglocken (Hartguß) kommen wieder in den Kirchturm.
1956/57
gründliche Ausbesserung des Turmes; Reparatur der Schieferdächer und Ausbesserung der Holzverkleidung des Turmes
1960
Neudeckung des Kirchturmes mit alten Biberschwänzen
1963
Abbruch des kunstgeschichtlich wertlosen Erbbegräbnisses der Familie von der Osten an der Nordseite der Kirche mit dem Einverständnis der Familie von der Osten und der Denkmalpflege. Dies war nötig geworden, weil ständig das Erbbegräbnis aufgebrochen wurde, die Särge geöffnet und teilweise zerstört wurden. Die Beisetzung von etwa 30 Särgen und fünf Kindersärgen erfolgte auf dem Kirchhof.
1966
Erneuerung aller Kirchenfenster (Antikglas)
1966/68
Renovierung des Kircheninneren. Die Empore an der Südseite wird teilweise abgetragen und der Kanzelkorb wird wieder aus dem Altar entfernt. Die Kanzel bekommt wohl ihren ursprünglichen Platz an der Nordseite zurück. An der Kanzel befinden sich das Wappen der Familie von der Osten und vier Holzreliefs von 1695, die die vier Evangelisten darstellen.
1969
letzte Holzschutzbehandlung der großen Holzfläche am Kirchturm
1973
Eine elektrische Läuteanlage für die drei Glocken wird angeschafft.
1979
Große Schäden deuten sich an den Schieferflächen des Turmes und an der Holzverkleidung an. Es wurden keine Möglichkeiten gefunden, hier Abhilfe zu schaffen.
1998/99
Eine großzügige Spende von Dr. Hans Martin aus Stadtlohn ermöglicht es der Kirchengemeinde Fördermittel zu beantragen und mit der Turmsanierung zu beginnen. Finanzielle Zuwendungen kamen außerdem von den Einwohnern, ehemaligen Blumbergern, der Kommune und den Blumberger Betrieben.
2000
Der Abschluss der Turmsanierung.
2. Hälfte 13. Jahrhundert
Bau einer ersten Kirche in Blumberg
1584
In der sog. Blumberger Matrikel wird berichtet, dass Blumberg ein eigenes Gotteshaus mit Turm hat, in dem drei Glocken hängen.
1637
Ein Abendmahlskelch wird der Blumberger Kirchengemeinde geschenkt, der noch aus vorreformatorischer Zeit stammt. Alle Archivunterlagen gehen im 30-jährigen Krieg verloren.
1664
Eine Glocke wird in den notdürftig reparierten Turm gehängt, gestiftet von der Familie v. Sydow, gegossen von Christian Kökeritz in Stettin.
1685/88
gründliche Reparatur des Kirchendaches und der Kirchenfenster
1707
Ein neuer Altar wird gebaut, der sich noch heute in der Kirche befindet mit den Wappen und Namenszügen des damaligen Patrons und seiner Ehefrau, Georg Heinrich von Sydow und Eleonore, geb. von Pufendorf. Die Kanzel befand sich zu dieser Zeit noch nicht über dem Altar.
1718/19
Eine neue, größere Glocke wird aus Stettin geholt und in den Turm gehängt (Stifter: G.H.v. Sydow und seine Ehefrau). Diese Glocke wurde 1917 im Turm zerschlagen und zu Kriegsmaterial eingeschmolzen.
1735
Da vermutlich der Turm noch nicht wieder aufgebaut war, wurde 1735 ein "richtiger" Turm errichtet. Kosten 2025 Taler; Die noch heute auf dem Turm angebrachte Bekrönung mit dem Spruchband GLORIA wurde damals angefertigt.
1736
Eine Turmuhr wird für 114 Taler gekauft.
1756
Turm- und Kirchdachreparaturen brachten eine große Verschuldung der Kirchengemeinde.
1768
Das Patronat geht an die Familie von der Osten, die das Rittergut Blumberg von der Familie von Sydow übernahm.
1772
Durch eine bedeutende Schenkung von Heinrich Carl von der Osten wird das Innere der Kirche neu gestaltet. Eine neue Orgel wurde gebaut, neue Emporen, die Kanzel wurde über dem Altar angebracht, eine gründliche Ausmalung erfolgte. Wert der Umgestaltung der Kirche über 1000 Taler.
Im Wesentlichen ist diese Innengestaltung bis heute erhalten geblieben.
1785
gründliche Turmausbesserung
1848/49
Der Turm wird von Grund auf erneuert, dabei wird die Gestaltung des Turmes von 1735 beibehalten. (Kosten: 2288 Taler) Die Gestaltung des Turmes ist bis heute unverändert.
1917
Die beiden großen Bronzeglocken werden zu Kriegszwecken eingeschmolzen.
1929
Ein Nachguß der beiden Bronzeglocken durch die Firma Schilling in Apolda erfolgt und die beiden Eisenglocken (Hartguß) kommen wieder in den Kirchturm.
1956/57
gründliche Ausbesserung des Turmes; Reparatur der Schieferdächer und Ausbesserung der Holzverkleidung des Turmes
1960
Neudeckung des Kirchturmes mit alten Biberschwänzen
1963
Abbruch des kunstgeschichtlich wertlosen Erbbegräbnisses der Familie von der Osten an der Nordseite der Kirche mit dem Einverständnis der Familie von der Osten und der Denkmalpflege. Dies war nötig geworden, weil ständig das Erbbegräbnis aufgebrochen wurde, die Särge geöffnet und teilweise zerstört wurden. Die Beisetzung von etwa 30 Särgen und fünf Kindersärgen erfolgte auf dem Kirchhof.
1966
Erneuerung aller Kirchenfenster (Antikglas)
1966/68
Renovierung des Kircheninneren. Die Empore an der Südseite wird teilweise abgetragen und der Kanzelkorb wird wieder aus dem Altar entfernt. Die Kanzel bekommt wohl ihren ursprünglichen Platz an der Nordseite zurück. An der Kanzel befinden sich das Wappen der Familie von der Osten und vier Holzreliefs von 1695, die die vier Evangelisten darstellen.
1969
letzte Holzschutzbehandlung der großen Holzfläche am Kirchturm
1973
Eine elektrische Läuteanlage für die drei Glocken wird angeschafft.
1979
Große Schäden deuten sich an den Schieferflächen des Turmes und an der Holzverkleidung an. Es wurden keine Möglichkeiten gefunden, hier Abhilfe zu schaffen.
1998/99
Eine großzügige Spende von Dr. Hans Martin aus Stadtlohn ermöglicht es der Kirchengemeinde Fördermittel zu beantragen und mit der Turmsanierung zu beginnen. Finanzielle Zuwendungen kamen außerdem von den Einwohnern, ehemaligen Blumbergern, der Kommune und den Blumberger Betrieben.
2000
Der Abschluss der Turmsanierung.
Kirche zu Petershagen
Baugeschichte
2. Hälfte 13. Jh.
Bau der Kirche (Granitquaderbau von rechtwinkligem Grundriss in 22 Schichten über einem Sockel aus abgeschrägten Quadern, die alten Portale der Kirche wurden geschlossen, der Zugang erfolgt über ein aus Backsteinen gebildetes stilloses Portal an der Westseite)
um 1700
Errichtung des Altars
1726/1727
vermutlich Erhaltungsarbeiten an Kirche
1726
für Petershagen wird eine Glocke gegossen
1727
Jahreszahl in der Wetterfahne auf den Dachfirst
vor 1736
Abriss des baufälligen Fachwerkturmes (Aus dem Abrissholz wird 1736 die sogenannte "Gottesscheune" errichtet, die 1940 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. )
1. Hälfte 18. Jh.
Einbau des großen Fensters in der Nordseite
um 1750
Der Gutsherr von Petershagen, Graf von der Hacke, kauft von der Petrikirche in Berlin eine Renaissance - Kanzel, die 1600 erbaut wurde und lässt sie in Petershagen aufbauen.
1945
Kriegsschäden an der Kirche: Einschüsse im Dach; Schäden im Innenraum; die damalige Putzdecke hat große Löcher; der Bodenbelag der Balkendecke ist gänzlich unbrauchbar geworden; die Fenster weisen große Schäden auf; wesentliche Teile der Orgel werden geplündert.
1951 - 1954
Reparaturarbeiten am Dach, neue Holzdecke, Fensterreparatur und Ausbesserung an den Kirchenbänken
19.08.1955
Einsturz des Hauptgesimses an der Nordseite auf acht Meter Länge. Es besteht Einsturzgefahr der ganzen Kirche und sie wird bauaufsichtsmässig gesperrt
1959
Beginn des Wiederaufbaus der Kirche
1960
Das Gesims wird wieder aufgemauert
1961
Neueindeckung des Daches als Kronendach
1962
Die Fenster erhalten eine Bleiverglasung; ein Gemeinderaum wird an der Westseite eingebaut.
1963
Durchbruch eines der alten Südportale und Anfertigung einer neuen Eingangstür
19.05.1963
Wiedereinweihung der Kirche durch Bischof Dr. Krummacher
1963
Ausbau der Kanzel - Diese war durchgängig grau überstrichen und sollte nun restauriert werden.
April 1989
Die Kanzel kommt in Einzelteilen aus Erfurt nach Petershagen und wird dort wieder aufgebaut.
29.10.1989
Einweihung der Kanzel durch Bischof Gienke
1994
Sanierung von Ost- und Westgiebel der Kirche
2. Hälfte 13. Jh.
Bau der Kirche (Granitquaderbau von rechtwinkligem Grundriss in 22 Schichten über einem Sockel aus abgeschrägten Quadern, die alten Portale der Kirche wurden geschlossen, der Zugang erfolgt über ein aus Backsteinen gebildetes stilloses Portal an der Westseite)
um 1700
Errichtung des Altars
1726/1727
vermutlich Erhaltungsarbeiten an Kirche
1726
für Petershagen wird eine Glocke gegossen
1727
Jahreszahl in der Wetterfahne auf den Dachfirst
vor 1736
Abriss des baufälligen Fachwerkturmes (Aus dem Abrissholz wird 1736 die sogenannte "Gottesscheune" errichtet, die 1940 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. )
1. Hälfte 18. Jh.
Einbau des großen Fensters in der Nordseite
um 1750
Der Gutsherr von Petershagen, Graf von der Hacke, kauft von der Petrikirche in Berlin eine Renaissance - Kanzel, die 1600 erbaut wurde und lässt sie in Petershagen aufbauen.
1945
Kriegsschäden an der Kirche: Einschüsse im Dach; Schäden im Innenraum; die damalige Putzdecke hat große Löcher; der Bodenbelag der Balkendecke ist gänzlich unbrauchbar geworden; die Fenster weisen große Schäden auf; wesentliche Teile der Orgel werden geplündert.
1951 - 1954
Reparaturarbeiten am Dach, neue Holzdecke, Fensterreparatur und Ausbesserung an den Kirchenbänken
19.08.1955
Einsturz des Hauptgesimses an der Nordseite auf acht Meter Länge. Es besteht Einsturzgefahr der ganzen Kirche und sie wird bauaufsichtsmässig gesperrt
1959
Beginn des Wiederaufbaus der Kirche
1960
Das Gesims wird wieder aufgemauert
1961
Neueindeckung des Daches als Kronendach
1962
Die Fenster erhalten eine Bleiverglasung; ein Gemeinderaum wird an der Westseite eingebaut.
1963
Durchbruch eines der alten Südportale und Anfertigung einer neuen Eingangstür
19.05.1963
Wiedereinweihung der Kirche durch Bischof Dr. Krummacher
1963
Ausbau der Kanzel - Diese war durchgängig grau überstrichen und sollte nun restauriert werden.
April 1989
Die Kanzel kommt in Einzelteilen aus Erfurt nach Petershagen und wird dort wieder aufgebaut.
29.10.1989
Einweihung der Kanzel durch Bischof Gienke
1994
Sanierung von Ost- und Westgiebel der Kirche
Kirche zu Luckow-Petershagen
Kirche zu Wartin
Baugeschichte
Bauzeit Mitte des 13. Jahrhunderts - Turm und Schiff sind aus Schichtmauerwerk und aus behauenen Findlingen. Unter dem Turm waren ursprünglich Schießschartenfenster im ersten Turmgeschoss angeordnet.
1715
Der letzte Wartiner Pfarrer Gottfried Niseus stirbt. Der Blumberger Pfarrer ist nun zuständig.
1716
Wartiner Kirche gehört als mater vacans zur Mutterkirche Blumberg
1723
Der Turm wird für 264 Taler durch Pfarrer Knapius (Blumberg) repariert
1731
Die Uhr wird zur Perpendikel-Uhr umgebaut
1733 - 1734
gründliche Ausbesserung der Kirche (neues Dach, neuer Kirchboden, Fensterrahmen)
um 1744
Pfarrer Millies läßt eine neue Orgel bauen. Wie sich 1999 herausstellte, wurde diese von Joachim Wagner, Berlin gebaut. Diese Orgel wurde durch Organist und Orgelbauer Christian Friedrich Voigt (geb.1720) in Wartin in späterer Zeit umgebaut und erweitert.
1750
Millies kauft neue Turmuhr für 170 Taler.
1764
Ausbesserung des Turmes und des Kirchendaches
1853
Gründlicher Umbau der Kirche durch Pfarrer Hertel für 2900 Taler. Die Fenster im Kirchenschiff werden neugotisch vergrößert.
1928
Erneuerung des Daches (bezahlt durch die Siedlungsgesellschaft)
1929
Die kleine Glocke von 1674 wird durch zwei neue Glocken aus Eisenhartguß ersetzt
1930
Blitzschäden, wesentliche Bauteile des Turmes werden erneuert
1931
umfassende Erneuerung des Turmes
1938
Innenrenovierung der Kirche, Erneuerung an Decke und Gestühl
1946
schwere Kriegsschäden an Kirche und Turm; werden für 12.700 RM durch Bauunternehmer Wolter aus Wartin beseitigt
1960
Einbau eines Gemeinderaumes unter der Orgelempore
1975
Innenausmalung der Kirche (leider Latexfarbe, die sich schon ab 1980 in großen Fladen abgelöst und die Wände unansehnlich macht)
1993 - 1998
Totalsanierung des Turmes in drei Bauabschnitten (Dach wieder mit Holzschindeln, neue Bekrönung u. a.; Gesamtkosten: 771.600,- DM, davon 100.000,- Eigenmittel)
1999
Ausmalung der Kirche und des Gemeinderaumes (Gesponsert durch Malermeister Gerhard Czerny aus Petershagen bei Berlin)
Zum Inventar:
Kanzelaltar - vor 1715, größter Barockaltar des Altkreises Angermünde
Orgel - um 1745
Taufengel - um 1709
Bauzeit Mitte des 13. Jahrhunderts - Turm und Schiff sind aus Schichtmauerwerk und aus behauenen Findlingen. Unter dem Turm waren ursprünglich Schießschartenfenster im ersten Turmgeschoss angeordnet.
1715
Der letzte Wartiner Pfarrer Gottfried Niseus stirbt. Der Blumberger Pfarrer ist nun zuständig.
1716
Wartiner Kirche gehört als mater vacans zur Mutterkirche Blumberg
1723
Der Turm wird für 264 Taler durch Pfarrer Knapius (Blumberg) repariert
1731
Die Uhr wird zur Perpendikel-Uhr umgebaut
1733 - 1734
gründliche Ausbesserung der Kirche (neues Dach, neuer Kirchboden, Fensterrahmen)
um 1744
Pfarrer Millies läßt eine neue Orgel bauen. Wie sich 1999 herausstellte, wurde diese von Joachim Wagner, Berlin gebaut. Diese Orgel wurde durch Organist und Orgelbauer Christian Friedrich Voigt (geb.1720) in Wartin in späterer Zeit umgebaut und erweitert.
1750
Millies kauft neue Turmuhr für 170 Taler.
1764
Ausbesserung des Turmes und des Kirchendaches
1853
Gründlicher Umbau der Kirche durch Pfarrer Hertel für 2900 Taler. Die Fenster im Kirchenschiff werden neugotisch vergrößert.
1928
Erneuerung des Daches (bezahlt durch die Siedlungsgesellschaft)
1929
Die kleine Glocke von 1674 wird durch zwei neue Glocken aus Eisenhartguß ersetzt
1930
Blitzschäden, wesentliche Bauteile des Turmes werden erneuert
1931
umfassende Erneuerung des Turmes
1938
Innenrenovierung der Kirche, Erneuerung an Decke und Gestühl
1946
schwere Kriegsschäden an Kirche und Turm; werden für 12.700 RM durch Bauunternehmer Wolter aus Wartin beseitigt
1960
Einbau eines Gemeinderaumes unter der Orgelempore
1975
Innenausmalung der Kirche (leider Latexfarbe, die sich schon ab 1980 in großen Fladen abgelöst und die Wände unansehnlich macht)
1993 - 1998
Totalsanierung des Turmes in drei Bauabschnitten (Dach wieder mit Holzschindeln, neue Bekrönung u. a.; Gesamtkosten: 771.600,- DM, davon 100.000,- Eigenmittel)
1999
Ausmalung der Kirche und des Gemeinderaumes (Gesponsert durch Malermeister Gerhard Czerny aus Petershagen bei Berlin)
Zum Inventar:
Kanzelaltar - vor 1715, größter Barockaltar des Altkreises Angermünde
Orgel - um 1745
Taufengel - um 1709
Kirche zu Casekow
Baugeschichte
13. Jh
Bau der Kirche durch das Marienstift (Stettin); Kern der Kirche Granitquaderbauwerk mit einem Fachwerkturm
1721
Erbauung des Kanzelaltars - die 12 Gemälde der vor unterschiedlich gestellten Landschaften dargestellten Apostel (Öl auf Holz 95x40 cm)
1790
Casekow wurde Filialgemeinde der Blumberger Kirche, vorher mit der Kirche in Woltersdorf verbunden
1798
Erneuerung des Fachwerkturms, auf Veranlassung des Patronatsherren Heinrich Carl von der Osten
1855/56
Errichtung eines Backsteinturms in dreigeschossiger Bauweise, auf Veranlassung von Herrn Pastor Hertel (Höhe des Turms 40 m ); Verschönerung des Westgiebels durch den Aufbau eines Stufengiebels zu beiden Seiten des Turms. Die Gesamte Kirche wurde erneuert
* Einbau neuer und größerer Fenster
* Bau einer Orgelempore über der Eingangstür des Kirchenschiffes
* die komplette Kirche wurde neu gepflastert und neue Bänke eingebaut
Gesamtkosten: 2529 Reichstaler, 1 Silbergroschen, 2 Pfennig
1914/18
Die große Bronzeglocke musste im Ersten Weltkrieg abgegeben werden und wurde eingeschmolzen.
1927
Die Kirchengemeinde kaufte wieder eine neue Glocke, welche aus Stahl war.
1945
Durch Kriegseinwirkung wurde der Turm und teilweise auch die Kirche zerstört. Die 1927 gekaufte Stahlglocke zerschlug, als in der Neujahrsnacht 1945/46 der sehr stark beschädigte Turm einstürzte. Gegen Ende des 2. Weltkriegs musste die zweite, kleine Bronzeglocke abgegeben werden. Sie kam nach Hamburg und sollte eingeschmolzen werden. Glücklicherweise blieb sie verschont und konnte wider an ihren alten Platz zurückgebracht werden.
1946/53
Wiederaufbau des Turms, der jetzt nur noch 30 m hoch ist. Restaurierung der Kanzel durch den Greifswalder Kirchenmaler Hoffmann; Aufbau der durch den Krieg zerstörten Orgel.
1964
Neueindeckung des Kirchendaches mit alten Biberschwänzen als Kronendach
1972
sämtliche Kirchenfenster werden erneuert und mit bunten Antikglas versehen
1973
Der gesamte Innenraum der Kirche wird neu ausgemalt.
1975
Eine neue Bronzeglocke kommt in den Turm, die in den Maßen der zertrümmerten Glocke von 1927 gegossen wird.
1988/89
Bau des Gemeindehauses überwiegend durch Eigenleistungen der Kirchengemeinde (Hierzu wurde die Scheune der alten Küsterei abgerissen und die Ziegel für den Bau des Gemeindehauses wiederverwandt)
1996/97
In dieser Zeit wurden umfangreiche Reparaturarbeiten am Kirchturm durchgeführt. (Gesamtkosten: 66.000,- DM) Die Bausumme wurde aufgebracht durch Fördermittel des Landkreises Uckermark, durch Spenden von Casekower Betrieben, Gemeindemitgliedern und Einwohnern.
2000
Neubau eines Glockenstuhls - Beide Glocken erhalten eine moderne elektrische Läuteanlage. Die Kosten von ca. 26.000,- DM werden durch eine große private Spende, durch eine Firmenspende und durch Spenden von Gemeindemitgliedern aufgebracht.
13. Jh
Bau der Kirche durch das Marienstift (Stettin); Kern der Kirche Granitquaderbauwerk mit einem Fachwerkturm
1721
Erbauung des Kanzelaltars - die 12 Gemälde der vor unterschiedlich gestellten Landschaften dargestellten Apostel (Öl auf Holz 95x40 cm)
1790
Casekow wurde Filialgemeinde der Blumberger Kirche, vorher mit der Kirche in Woltersdorf verbunden
1798
Erneuerung des Fachwerkturms, auf Veranlassung des Patronatsherren Heinrich Carl von der Osten
1855/56
Errichtung eines Backsteinturms in dreigeschossiger Bauweise, auf Veranlassung von Herrn Pastor Hertel (Höhe des Turms 40 m ); Verschönerung des Westgiebels durch den Aufbau eines Stufengiebels zu beiden Seiten des Turms. Die Gesamte Kirche wurde erneuert
* Einbau neuer und größerer Fenster
* Bau einer Orgelempore über der Eingangstür des Kirchenschiffes
* die komplette Kirche wurde neu gepflastert und neue Bänke eingebaut
Gesamtkosten: 2529 Reichstaler, 1 Silbergroschen, 2 Pfennig
1914/18
Die große Bronzeglocke musste im Ersten Weltkrieg abgegeben werden und wurde eingeschmolzen.
1927
Die Kirchengemeinde kaufte wieder eine neue Glocke, welche aus Stahl war.
1945
Durch Kriegseinwirkung wurde der Turm und teilweise auch die Kirche zerstört. Die 1927 gekaufte Stahlglocke zerschlug, als in der Neujahrsnacht 1945/46 der sehr stark beschädigte Turm einstürzte. Gegen Ende des 2. Weltkriegs musste die zweite, kleine Bronzeglocke abgegeben werden. Sie kam nach Hamburg und sollte eingeschmolzen werden. Glücklicherweise blieb sie verschont und konnte wider an ihren alten Platz zurückgebracht werden.
1946/53
Wiederaufbau des Turms, der jetzt nur noch 30 m hoch ist. Restaurierung der Kanzel durch den Greifswalder Kirchenmaler Hoffmann; Aufbau der durch den Krieg zerstörten Orgel.
1964
Neueindeckung des Kirchendaches mit alten Biberschwänzen als Kronendach
1972
sämtliche Kirchenfenster werden erneuert und mit bunten Antikglas versehen
1973
Der gesamte Innenraum der Kirche wird neu ausgemalt.
1975
Eine neue Bronzeglocke kommt in den Turm, die in den Maßen der zertrümmerten Glocke von 1927 gegossen wird.
1988/89
Bau des Gemeindehauses überwiegend durch Eigenleistungen der Kirchengemeinde (Hierzu wurde die Scheune der alten Küsterei abgerissen und die Ziegel für den Bau des Gemeindehauses wiederverwandt)
1996/97
In dieser Zeit wurden umfangreiche Reparaturarbeiten am Kirchturm durchgeführt. (Gesamtkosten: 66.000,- DM) Die Bausumme wurde aufgebracht durch Fördermittel des Landkreises Uckermark, durch Spenden von Casekower Betrieben, Gemeindemitgliedern und Einwohnern.
2000
Neubau eines Glockenstuhls - Beide Glocken erhalten eine moderne elektrische Läuteanlage. Die Kosten von ca. 26.000,- DM werden durch eine große private Spende, durch eine Firmenspende und durch Spenden von Gemeindemitgliedern aufgebracht.
Kirche zu Schönfeld
Ursprünglich war die Kirche ein Feldsteinbau aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Reste davon sind u.a. an der Nord- und Ostseite noch vorhanden. Nach einem Brand 1878 wurde die Kirche in neugotischen Backsteinformen mit Turm wieder errichtet. Sie verfügt über eine Sakristei, Stufengiebel, Maßwerkfenster und einen umlaufenden Vierpassfries. Die Sakristei fungiert seit Ende 1960er Jahre als Leichenhalle. Sehenswert sind die Fenstergruppen sowie der östliche Stufengiebel mit Fialen und Putzblenden.
Der Dachstuhl stammt aus dem Jahr 1878. Hinter der Orgel findet man Reste der ehemals neugotischen Ausmalung. Die Kirche wurde 1971/72 renoviert und der Altarraum umgestaltet.
Auch die neugotische Ausstattung stammt aus dem Jahr 1878. Der 1973 restaurierte Blockaltar mit Retabel zeigt ein Gemälde von Christus im Garten Gethsemane und weist Spitzbogenrahmung und Wimpergbekrönung auf. Die inzwischen veränderte Kanzel verfügt über Kleeblattbogen-blenden in Spitzbogenrahmung.
Die Orgel hat Barnim Grüneberg aus Stettin 1878 gebaut. Sie wurde nach 1945 zerstört. Heute ist nur noch der Prospekt in Anlehnung an die Formen der Tudorgotik mit polygonalen Türmchen mit Zinnen und Wimpergbekrönung zu sehen.
Der Turm verfügt über ein Stufenportal und hat im Obergeschoss Spitzbogenblenden und Kleeblattbogenfries. Weiterhin verfügt der Turm über einen Umgang mit massiver Brüstung und hat einen schiefergedeckten achtseitigen Helm.
Der Dachstuhl stammt aus dem Jahr 1878. Hinter der Orgel findet man Reste der ehemals neugotischen Ausmalung. Die Kirche wurde 1971/72 renoviert und der Altarraum umgestaltet.
Auch die neugotische Ausstattung stammt aus dem Jahr 1878. Der 1973 restaurierte Blockaltar mit Retabel zeigt ein Gemälde von Christus im Garten Gethsemane und weist Spitzbogenrahmung und Wimpergbekrönung auf. Die inzwischen veränderte Kanzel verfügt über Kleeblattbogen-blenden in Spitzbogenrahmung.
Die Orgel hat Barnim Grüneberg aus Stettin 1878 gebaut. Sie wurde nach 1945 zerstört. Heute ist nur noch der Prospekt in Anlehnung an die Formen der Tudorgotik mit polygonalen Türmchen mit Zinnen und Wimpergbekrönung zu sehen.
Der Turm verfügt über ein Stufenportal und hat im Obergeschoss Spitzbogenblenden und Kleeblattbogenfries. Weiterhin verfügt der Turm über einen Umgang mit massiver Brüstung und hat einen schiefergedeckten achtseitigen Helm.
















