Pfarrsprengel Boock

Der Pfarrsprengel Boock liegt im landschaftlich reizvollen Uecker-Randow-Gebiet.
Die beiden ursprünglich eigenständigen Pfarrämter Boock und Blankensee wurden 1997 zu einer Pfarrstelle "Boock"zusammengelegt.
Der Sitz des Pfarramtes ist in Boock.
Heute gehören ca. 750 Menschen zur evangelischen Gemeinde in den Orten und Ortsteilen: Boock, Mewegen, Freienstein, Pampow, Blankensee, Dorotheenwalde, Rothenklempenow, Grünhof, Glashütte und Gorkow.
Landkarte
 
Gottesdienste werden regelmäßig sonntäglich in 14-tägigem Rhythmus und zu den Festtagen gefeiert in den Kirchen:
Boock, Mewegen, Blankensee, Rothenklempenow, im Hanna-Simeon-Heim in Boock und einmal monatlich in Glashütte in einem Privathaus.
 
Die Kirchen der Orte sind insgesamt in einem baulich recht guten Zustand.
 
 
Evangelisches Pfarramt Boock
Pfr. Hans-Matthias Kischkewitz
Lindenstr. 18
17322 Boock
Tel.: 039754-20880
Fax: 039754-51520
eMail: boock(at)kirchenkreis-pasewalk.de
 
 
 

Kirche zu Boock

Boock
Boock
Die Kirche ist ein rechteckiger Feldsteinbau aus der Zeit um 1500. Der Ostgiebel zeigt spitzbogige und runde Blenden. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche nach Westen verlängert. Im 19. Jahrhundert wurde der Turm angefügt. Der gut erhaltene Kanzelaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert.
 
 
 

Kirche zu Rothenklempenow

Rothenklempenow
Rothenklempenow
Die Kirche ist ein rechteckiger, verputzter Ziegelbau mit fünfseitigem Chorschluss. Sie wurde in den Jahren 1733/34 erbaut.
Der quadratische Turmaufsatz trägt ein Oktogon mit barocker Spitze.
Über dem Südportal ist eine Wappentafel aus Sandstein von der Grafenfamilie von Eickstedt angebracht.
Der barocke Kanzelaltar ist mit reicher Akanthusschnitzerei verziert. Über dem Schalldeckel befinden sich ein Strahlenkranz und Engelsfiguren.
Vor dem Altar befindet sich im Fußboden die Grabplatte von von Eickstedt, gestorben 1750.
Im Turmuntergeschoß befindet sich ein beheizbarer Gemeinderaum.
 
 
 

Kirche zu Gorkow

Gorkow
Glockenstuhl
Die Kirche mit ihrem rechteckigen Grundriß wurde im Jahre 1704 aus den Resten einer mittelalterlichen Vorgängerkirche errichtet.
1822 schlug ein Blitz im Turm ein, der den Turm und das Kirchenschiff zerstörte. Die Glocken, die in Berlin gegossen wurden, befinden sich seitdem in einem separaten Glockenstuhl.
Das Kirchendach und die Giebel wurden im 19. Jahrhundert neu errichtet.
Das Kirchenschiff im Innenraum ist verputzt und mit einer Vorhangmalerei versehen. Die gerade Holzdecke wird durch eine gut erhaltene illusionistische Kassettenmalerei verziert. Sie entstand Anfang des 18. Jahrhunderts und orientiert sich stark am Klassizismus.
Der einfache Kanzelaltar stammt ebenfalls aus dieser Zeit.
 
 
 

Kirche zu Blankensee

Blankensee
Blankensee, Turm
Blankensee, Westgiebel
Altar
Orgel
Die Kirche ist ein rechteckiger Feldsteinbau des späten Mittelalters mit eingezogenem Westturm, um 1500 errichtet, mit einer schindelgedeckten, gschweiften Haube von 1777.
Der Ostgiebel ist durch vier zweiteilige Blenden gegliedert, deren oberer Abschnitt eine von Ziegeln eingeschlossene kreisrunde Nische bildet, gegen die der Mittelpfosten totläuft; außerdem noch drei kreisrunde Blenden.
Der schöne Kanzelaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert, ebenso die Empore im Westen und das Gestühl.
Die Orgel aus dem Jahre 1888, von Grüneberg (Stettin) erbuat, wurde 2005 restauriert.
Die zwei Glocken im Turm wurden jeweils 1674 von Lorenz Kökeritz (Stettin) und 1777 von Otto Scheel (Stettin) gegossen.
 

Kirche zu Mewegen

Mewegen
Tor
Die Kirche ist ein rechteckiger Feldsteinbau des Spätmittelalters, etwa Ende des 15. Jahrhunderts.
Der Bau wurde mehrfach verändert.
1871 wurde der Ostgiebel mit seinen Blendnischen erneuert.
Der quadratische Turmaufsatz im Westen wird von einem Barockhelm abgeschlossen.
Der Altar mit seinen Renaissanceformen stammt aus dem 17. Jahrhundert. In der Predella ist ein Abendmahlsbild und in der Mitte die Kreuzigung mit Maria und Johannes zu sehen.
Kanzel und Pastorenstuhl stammen aus derselben Zeit.
Auf der Empore befindet sich die Orgel mit mechanischem Blasebalg, darunter ist ein beheizbarer Gemeinderaum.
2 Glocken im Turm wurden in Stettin gegossen im 16. und Anfang des 18. Jahrhunderts.