Kirchsprengel Hohenselchow
Landkarte
Evangelisches Pfarramt Hohenselchow
Pfr. Sebastian Gabriel
Nebenstraße 20
16306 Hohenselchow
Tel.: 033331-64320
Fax: 033331-65282
eMail: hohenselchow(at)kirchenkreis-pasewalk.de
Regionalkantor
Daniel Debrow
Grünzer Straße 22
17328 Sommersdorf
039751-69742
eMail: kreiskantor(at)kirchenkreis-pasewalk.de
Katechetin
Beate Sandow
Holzhof 16
16307 Gartz/Oder
Tel. : 033332/80506
Näheres den Gottesdiensten und Veranstaltungen der Kirchengemeinde finden Sie unter:
www.pfarrsprengel-hohenselchow.de
Gemeindebrief ansehen/downloaden
|
5.8 M |
St. Johannes-Kirche zu Hohenselchow
Die älteste Urkunde über die Kirche ist datiert aus dem Jahre 1259. Barnim I. erwähnte in dieser Urkunde den Pfarrer Roleco an der Kirche zu Hohenselchow.
Ihren Namen trägt die Kirche nach Johannes dem Täufer.
Eine Besonderheit der Kirche ist die Turmhalle durch ihre Überwölbung aus unbehauenen Findlingen. Aus Anlaß der 700-Jahrfeier der Kirche 1959 wurde die Turmhalle als Gedenkhalle für die Gefallenen der Weltkriege gestaltet.
Im Glockenstuhl befinden sich zwei Glocken. Die große aus dem Jahre 1671 (gegossen von Georg Köckeritz, Stettin), die zu Rüstungszwecken im 2.Weltkrieg abgegeben werden musste, konnte 1945 auf dem Glockenfriedhof in Hamburg wieder aufgefunden werden.
Die kleine stammt aus dem Jahre 1734 (gegossen von Johann Heinrich Scheel, Stettin).
1945 wurden Altar, Kanzel, Orgel, Messingkrone und Gestühl vernichtet.
Auch die Spitze des Turmes war stark beschädigt und konnte nicht mehr gerettet werden.
Bis zum Jahre 1959 wurde die Kirche unter den damaligen sehr schweren Gegebenheiten wieder hergestellt.
Die Plastiken im Altarraum gehörten zu dem zerstörten Altar. Sie und auch der Taufengel wurden von dem Stettiner Meister Rosenberg im Jahre 1710 geschaffen.
1989 - 1990 mußte wegen Einsturzgefahr die gesamte Balkendecke im Kirchenschiff erneuert werden. Zugleich erfolgte die Neudeckung des Daches.
Der ursprünglich im Jahre 1687 erbaute Turm wurde von Oktober 1996 bis Oktober 1997 rekonstruiert.
Ihren Namen trägt die Kirche nach Johannes dem Täufer.
Eine Besonderheit der Kirche ist die Turmhalle durch ihre Überwölbung aus unbehauenen Findlingen. Aus Anlaß der 700-Jahrfeier der Kirche 1959 wurde die Turmhalle als Gedenkhalle für die Gefallenen der Weltkriege gestaltet.
Im Glockenstuhl befinden sich zwei Glocken. Die große aus dem Jahre 1671 (gegossen von Georg Köckeritz, Stettin), die zu Rüstungszwecken im 2.Weltkrieg abgegeben werden musste, konnte 1945 auf dem Glockenfriedhof in Hamburg wieder aufgefunden werden.
Die kleine stammt aus dem Jahre 1734 (gegossen von Johann Heinrich Scheel, Stettin).
1945 wurden Altar, Kanzel, Orgel, Messingkrone und Gestühl vernichtet.
Auch die Spitze des Turmes war stark beschädigt und konnte nicht mehr gerettet werden.
Bis zum Jahre 1959 wurde die Kirche unter den damaligen sehr schweren Gegebenheiten wieder hergestellt.
Die Plastiken im Altarraum gehörten zu dem zerstörten Altar. Sie und auch der Taufengel wurden von dem Stettiner Meister Rosenberg im Jahre 1710 geschaffen.
1989 - 1990 mußte wegen Einsturzgefahr die gesamte Balkendecke im Kirchenschiff erneuert werden. Zugleich erfolgte die Neudeckung des Daches.
Der ursprünglich im Jahre 1687 erbaute Turm wurde von Oktober 1996 bis Oktober 1997 rekonstruiert.
Kirche zu Woltersdorf

- Woltersdorf
Die Kirche ist ein mittelalterlicher Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Der Restaurator Edinhard Dräger (Schwennenz) vermutet den Baubeginn Mitte des 13 Jahrhunderts.
An der Kirche ist trotz der vielen Reparaturen im Laufe der Jahrhunderte der ursprüngliche Stil nur wenig verändert worden. So sind die sehr schmalen Fenster erhalten geblieben, lediglich die ursprünglich mit Hausteinen eingefassten Bögen wurden verändert.
An den ungewöhnlich niedrigen Spitzbogenportalen mit tiefliegendem Kämpfer sieht man das auffallend altertümliche Stilelement.
Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde die Kirche stark zerstört und stand viele Jahrzehnte als Ruine.
Später erfolgte unter dem Pastorat der Besitzer des Dorfes der Wiederaufbau der Kirche, jedoch ohne Wiedererrichtung des Turmes.
Der Marienleuchter aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts überstand diese Zeit und existiert noch heute. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde eine Kopie des Marienleuchters angefertigt, die auch in der Kirche zu sehen ist.
Um 1700 wurde die heutige Kanzel eingebaut und 1707 die Glocke gegossen. Bis heute wurde die Kanzel vier Mal überarbeitet bzw. restauriert.
Den 1. und 2. Weltkrieg überstand die Kirche, aber Mitte der 50-iger Jahre des 20. Jahrhunderts kam es zum Teileinsturz des Dachstuhles.
Hierbei wurde die Orgel der Stettiner Firma Grüneberg beschädigt, später demontiert und ging dann für immer verloren.
Durch den großen Einsatz des Ortspastors Vikar Bromby (ein ehemaliger Baumeister), der die Planung und Organisation übernahm, und die Hilfe vieler Bewohner und Handwerker des Ortes, konnte der Dachstuhl wieder hergestellt werden.
In den 80-er Jahren wurde aus bautechnischen Gründen der Glockenstuhl am Giebel der Kirche entfernt und neben der Kirche neu aufgebaut.
In dem Zeitraum zwischen 1985 und 1995 fanden in und an der Kirche umfangreiche Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten statt. Dank der großzügigen Unterstützung der Familien von Schaesberg, Sponsoren und den Einwohnern konnte die Kirche am 02. August 1992 wieder einweiht werden.
Im Jahre 1995 wurden alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen.
An der Kirche ist trotz der vielen Reparaturen im Laufe der Jahrhunderte der ursprüngliche Stil nur wenig verändert worden. So sind die sehr schmalen Fenster erhalten geblieben, lediglich die ursprünglich mit Hausteinen eingefassten Bögen wurden verändert.
An den ungewöhnlich niedrigen Spitzbogenportalen mit tiefliegendem Kämpfer sieht man das auffallend altertümliche Stilelement.
Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde die Kirche stark zerstört und stand viele Jahrzehnte als Ruine.
Später erfolgte unter dem Pastorat der Besitzer des Dorfes der Wiederaufbau der Kirche, jedoch ohne Wiedererrichtung des Turmes.
Der Marienleuchter aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts überstand diese Zeit und existiert noch heute. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde eine Kopie des Marienleuchters angefertigt, die auch in der Kirche zu sehen ist.
Um 1700 wurde die heutige Kanzel eingebaut und 1707 die Glocke gegossen. Bis heute wurde die Kanzel vier Mal überarbeitet bzw. restauriert.
Den 1. und 2. Weltkrieg überstand die Kirche, aber Mitte der 50-iger Jahre des 20. Jahrhunderts kam es zum Teileinsturz des Dachstuhles.
Hierbei wurde die Orgel der Stettiner Firma Grüneberg beschädigt, später demontiert und ging dann für immer verloren.
Durch den großen Einsatz des Ortspastors Vikar Bromby (ein ehemaliger Baumeister), der die Planung und Organisation übernahm, und die Hilfe vieler Bewohner und Handwerker des Ortes, konnte der Dachstuhl wieder hergestellt werden.
In den 80-er Jahren wurde aus bautechnischen Gründen der Glockenstuhl am Giebel der Kirche entfernt und neben der Kirche neu aufgebaut.
In dem Zeitraum zwischen 1985 und 1995 fanden in und an der Kirche umfangreiche Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten statt. Dank der großzügigen Unterstützung der Familien von Schaesberg, Sponsoren und den Einwohnern konnte die Kirche am 02. August 1992 wieder einweiht werden.
Im Jahre 1995 wurden alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen.
Kirche zu Tantow
Am 23. Mai 1858 erfolgte die Grundsteinlegung der Kapelle zu Tantow, welche durch Friedrich Wilhelm VI. von Eickstedt erbaut wurde.
Die ehemalige Kirche (ecclesia vacans) von Tantow war im Jahre 1805 abgebrannt.
Friedrich Wilhelm VI. von Eickstedt, Freiherr auf Tantow und Radekow, hatte die Absicht, an Stelle der abgebrannten Kirche eine Familienkapelle zum Schlosse Tantow zu erbauen. Zu deren Grundsteinlegung versammelte er 21 Familienmitglieder und Gäste. An der Stelle des zerstörten Altars ließ er aus Pietät einen Gedenkstein für Hans von Eickstedt und Irmgard von Quitzow errichten.
Im Jahre 1857 begann man mit der Ausführung des Baus.
Die Zeichnungen der Kapelle wurden von dem Schinkelschüler Friedrich August Stüler nach den Entwürfen König Friedrich Wilhelms IV. von Preußen gefertigt. Die Bauausführung erfolgte durch den Maurermeister Steinweg zu Gartz/Oder.
Zwischen dem Eickstedtschen Schloss in Tantow und der Schlosskapelle existierte ein direkter oberirdischer Mauerzugang.
Am 20. und 21. April 1945 begann die Grossoffensive der Roten Armee im Abschnitt des unteren Odertals; das Schloss derer von Eickstedt brannte völlig aus.
Die Schlosskapelle jedoch blieb vom Feuer verschont.
Die größere Glocke, welche zeitweise links neben dem Eingangsportal angebracht war, wurde während des 2.Weltkrieges eingeschmolzen.
Seit den 50-er Jahren existiert nur noch das derzeit in dem kleinen Türmchen vorhandene Glöcklein, welches gegen die gerissene Glocke von 1848 ausgetauscht wurde.
1999/2000 wurde die Kapelle originalgetreu restauriert.
Die ehemalige Kirche (ecclesia vacans) von Tantow war im Jahre 1805 abgebrannt.
Friedrich Wilhelm VI. von Eickstedt, Freiherr auf Tantow und Radekow, hatte die Absicht, an Stelle der abgebrannten Kirche eine Familienkapelle zum Schlosse Tantow zu erbauen. Zu deren Grundsteinlegung versammelte er 21 Familienmitglieder und Gäste. An der Stelle des zerstörten Altars ließ er aus Pietät einen Gedenkstein für Hans von Eickstedt und Irmgard von Quitzow errichten.
Im Jahre 1857 begann man mit der Ausführung des Baus.
Die Zeichnungen der Kapelle wurden von dem Schinkelschüler Friedrich August Stüler nach den Entwürfen König Friedrich Wilhelms IV. von Preußen gefertigt. Die Bauausführung erfolgte durch den Maurermeister Steinweg zu Gartz/Oder.
Zwischen dem Eickstedtschen Schloss in Tantow und der Schlosskapelle existierte ein direkter oberirdischer Mauerzugang.
Am 20. und 21. April 1945 begann die Grossoffensive der Roten Armee im Abschnitt des unteren Odertals; das Schloss derer von Eickstedt brannte völlig aus.
Die Schlosskapelle jedoch blieb vom Feuer verschont.
Die größere Glocke, welche zeitweise links neben dem Eingangsportal angebracht war, wurde während des 2.Weltkrieges eingeschmolzen.
Seit den 50-er Jahren existiert nur noch das derzeit in dem kleinen Türmchen vorhandene Glöcklein, welches gegen die gerissene Glocke von 1848 ausgetauscht wurde.
1999/2000 wurde die Kapelle originalgetreu restauriert.
St. Katharinen-Kirche zu Groß-Pinnow

- Groß-Pinnow
Das Alter der Kirche läßt sich nicht mehr genau bestimmen, da es keine Aufzeichnungen aus Vergangenen Zeiten gibt. Aber soviel ist außer Zweifel, dass in Pinnow schon vor der Reformation eine Kirche vorhanden war, welche den Namen "St. Katharinenkirche" führte und als Tochterkirche zu der Mutterkirche in Hohenselchow gehörte.
1680 baute der Kurfürstlich-Brandenburgische Hauptmann Ernst Bogislav von Frosten, der Pinnow gekauft hatte, nach dem 30-jährigen Krieg das verwüstete Dorf wieder auf.
Am 19.02.1680 begann der Aufbaus der Kirche, und sie erhielt wieder, wie ursprünglich, ein Strohdach.
Am 31.03.1681 schenkte der Hauptmann von Frosten der Kirche eine Glocke. 1698 fand die Einweihung der Kirche und Einführung des neuen Pastors Joachim Palov statt.
Die Bewohner von Pinnow sollten nicht lange in dem Besitz einer Kirche bleiben. Durch ein in der Schmiede entstandenes Feuer wurde die Kirche abermals in einen Schutthaufen verwandelt.
Beim Wiederaufbau in den Jahren 1754-1756 bekam die Kirche ein Schindeldach; der Turm wurde mit Brettern verkleidet. Die Kirche bekam einen neuen Altar, eine neue Kanzel, neue Bänke und ein Ziegeldach.
1785 fand der Umguß der kleinen, 1792 der der großen Glocke statt.
1833 bekam der Turm eine Uhr, hergestellt von dem Uhrmacher Steinhöfel.
1862 erfolgte die Reparatur des Turmes. Dazu wurden Turmspitze, Fahne und Stern zum Vergolden abgenommen und am 04. September 1862 wieder auf den Turm gebracht.
1876 erhielt die Kirche eine Orgel, die früher in der Kirche zu Fiddichow gestanden hatte. Die feierliche Einweihung erfolgte am 13. Mai. Der Umbau wurde von der Orgelbaufirma Grüneberg aus Stettin vorgenommen.
Die beiden jetzigen Glocken stammen jeweils aus den Jahre 1771 und 1991.
Zuletzt erfolgen Renovierungsarbeiten im Jahre 1990 (Dach, Malerarbeiten).
1680 baute der Kurfürstlich-Brandenburgische Hauptmann Ernst Bogislav von Frosten, der Pinnow gekauft hatte, nach dem 30-jährigen Krieg das verwüstete Dorf wieder auf.
Am 19.02.1680 begann der Aufbaus der Kirche, und sie erhielt wieder, wie ursprünglich, ein Strohdach.
Am 31.03.1681 schenkte der Hauptmann von Frosten der Kirche eine Glocke. 1698 fand die Einweihung der Kirche und Einführung des neuen Pastors Joachim Palov statt.
Die Bewohner von Pinnow sollten nicht lange in dem Besitz einer Kirche bleiben. Durch ein in der Schmiede entstandenes Feuer wurde die Kirche abermals in einen Schutthaufen verwandelt.
Beim Wiederaufbau in den Jahren 1754-1756 bekam die Kirche ein Schindeldach; der Turm wurde mit Brettern verkleidet. Die Kirche bekam einen neuen Altar, eine neue Kanzel, neue Bänke und ein Ziegeldach.
1785 fand der Umguß der kleinen, 1792 der der großen Glocke statt.
1833 bekam der Turm eine Uhr, hergestellt von dem Uhrmacher Steinhöfel.
1862 erfolgte die Reparatur des Turmes. Dazu wurden Turmspitze, Fahne und Stern zum Vergolden abgenommen und am 04. September 1862 wieder auf den Turm gebracht.
1876 erhielt die Kirche eine Orgel, die früher in der Kirche zu Fiddichow gestanden hatte. Die feierliche Einweihung erfolgte am 13. Mai. Der Umbau wurde von der Orgelbaufirma Grüneberg aus Stettin vorgenommen.
Die beiden jetzigen Glocken stammen jeweils aus den Jahre 1771 und 1991.
Zuletzt erfolgen Renovierungsarbeiten im Jahre 1990 (Dach, Malerarbeiten).
Kirche zu Hohenreinkendorf
Otto von Bamberg besuchte auf seinen Missionsreisen zweimal das Land Pommern (1124: Stettin und östliche Gebiete der Oder / 1128: das westliche Pommern), um den ansässigen Slawen das Christentum zu bringen.
Viele Orte fand er fast menschenleer oder ganz verlassen vor. Wahrscheinlich hatte der Bischof bei der zweiten Reise Ritter in seinem Gefolge, welche mit den Pommernherzögen Verträge zur Besiedlung des Landes abschlossen.
Die Pfarrchronik berichtet ausführlich über den politischen Zustand der damaligen Zeit. So entstanden viele neue Dörfer und verlassene Slawendörfer wurden neu besiedelt. Diese tragen heute noch ihre ursprünglichen Namen.
So entstand auch Hohenreinkendorf (in Urkunden Reinekendorp, Reinekensdorp, Reynenkendorp, in späterer Zeit auch Hohen-Reinkendorf genannt). Wahrscheinlich ist das Dorf von einem aus Westfalen eingewanderten Deutschen mit Namen Reinicke Wessel um 1230 gegründet worden. Urkundlich wird Hohenreinkendorf erstmals 1259 erwähnt.
Gleich nach der Kolonisation wird auch, wie es damals üblich war, die Kirche gebaut worden sein, deren Ersterwähnung von 1318 datiert ist.
Die Ringmauern sind unverändert erhalten geblieben.
Die Fenster im hohen Chor haben noch die alte Form des 13. Jahrhunderts und sind sicher der ältesten Teile des Kirchengebäudes. Leider haben die vier großen Fenster im Hauptschiff im 19. Jahrhundert eine recht geschmacklose Form und Einfassung erhalten.
1896 erfolgte ein Turmneubau; Kirchenschiff und Fenster wurden um 1840 verändert.
Der Renaissance-Altar aus dem 16. Jahrhundert stammt ursprünglich aus einer anderen Kirche.
Die Glocke wurde im Jahre 1698 gegossen.
Nach 1990 fand eine umfangreiche Sanierung der Kirche statt.
Viele Orte fand er fast menschenleer oder ganz verlassen vor. Wahrscheinlich hatte der Bischof bei der zweiten Reise Ritter in seinem Gefolge, welche mit den Pommernherzögen Verträge zur Besiedlung des Landes abschlossen.
Die Pfarrchronik berichtet ausführlich über den politischen Zustand der damaligen Zeit. So entstanden viele neue Dörfer und verlassene Slawendörfer wurden neu besiedelt. Diese tragen heute noch ihre ursprünglichen Namen.
So entstand auch Hohenreinkendorf (in Urkunden Reinekendorp, Reinekensdorp, Reynenkendorp, in späterer Zeit auch Hohen-Reinkendorf genannt). Wahrscheinlich ist das Dorf von einem aus Westfalen eingewanderten Deutschen mit Namen Reinicke Wessel um 1230 gegründet worden. Urkundlich wird Hohenreinkendorf erstmals 1259 erwähnt.
Gleich nach der Kolonisation wird auch, wie es damals üblich war, die Kirche gebaut worden sein, deren Ersterwähnung von 1318 datiert ist.
Die Ringmauern sind unverändert erhalten geblieben.
Die Fenster im hohen Chor haben noch die alte Form des 13. Jahrhunderts und sind sicher der ältesten Teile des Kirchengebäudes. Leider haben die vier großen Fenster im Hauptschiff im 19. Jahrhundert eine recht geschmacklose Form und Einfassung erhalten.
1896 erfolgte ein Turmneubau; Kirchenschiff und Fenster wurden um 1840 verändert.
Der Renaissance-Altar aus dem 16. Jahrhundert stammt ursprünglich aus einer anderen Kirche.
Die Glocke wurde im Jahre 1698 gegossen.
Nach 1990 fand eine umfangreiche Sanierung der Kirche statt.
Kirche zu Damitzow
"Damitzow zählt zu den ältesten Ortschaften des Randow-Landes", so heißt es im Landbuch des Herzogtums Pommern 1865.
1248 wird dieser Ort erstmals genannt, in späteren Urkunden Damezow, Damesow, Dampsow. Der Ortsname scheint sich auf die slawischen Wörter dom = Haus und domischko = Häuschen zurückführen zu lassen.
Die Kirche ist Tochterkirche der Kirche zu Rosow.
Das Kirchengebäude ist ein Granitquaderbau von rechteckigem Grundriss in der Größe von 10,20 m x 4,90 m. Die Holzdecke im Kirchenschiff bildete eine flache Tonne.
Im 17.Jahrhundert wurde die Außenfassade erneuert und verputzt. Im Westen wurde ein abgesetzter, nach dem Innern offener Turm aus Ziegeln vorgebaut, den damals ein schlanker barocker Turmhelm krönte.
Über dem westlichen Eingang des Turmes wurde das Wappen der Freiherren von Mellin mit der Jahreszahl 1694 angebracht. 1691 hatte der Freiherr von Mellin ein neues Wappen erhalten, in dessen einem Felde drei übereinander stehende Raben dargestellt sind. Sie sind die Versinnbildlichung der Güter Damitzow, Keesow und Schönfeld.
Nicht mehr vorhanden ist die Kanzel, die 1683 von Jacob Eichler aus Eiche in Formen der Spätrenaissance geschnitzt wurde; ebenso fehlt ein Ölgemälde auf Holz, das das Haupt Johannes des Täufers darstellte.
Durch die Kriegseinwirkungen des 2. Weltkrieges wurde die Kirche stark zerstört, so dass im Wesentlichen nur die Umfassungsmauern aus Feldsteinen erhalten blieben.
Der Wiederaufbau in den Jahren 1950/51 wurde unter Mithilfe vieler Gemeindeglieder ausgeführt.
Die Glocke der Kirche, die zu ihrem Schutz vom Gutsbesitzer und Helfern vergraben oder versenkt wurde, ist bis heute nicht wiedergefunden worden.
In Innern der Kirche befindet sich eine besonders große Grabplatte aus dem Jahr 1369 in den Maßen 3,50 m x 1,90 m. Es ist der wahrscheinlich älteste Grabstein der Uckermark.
Das Kirchengebäude wird heute außer von der Kirchengemeinde auch von einer Künstlergruppe genutzt. Die Angebote sind unter www.kulturinsel-damitzow.de zu finden.
1248 wird dieser Ort erstmals genannt, in späteren Urkunden Damezow, Damesow, Dampsow. Der Ortsname scheint sich auf die slawischen Wörter dom = Haus und domischko = Häuschen zurückführen zu lassen.
Die Kirche ist Tochterkirche der Kirche zu Rosow.
Das Kirchengebäude ist ein Granitquaderbau von rechteckigem Grundriss in der Größe von 10,20 m x 4,90 m. Die Holzdecke im Kirchenschiff bildete eine flache Tonne.
Im 17.Jahrhundert wurde die Außenfassade erneuert und verputzt. Im Westen wurde ein abgesetzter, nach dem Innern offener Turm aus Ziegeln vorgebaut, den damals ein schlanker barocker Turmhelm krönte.
Über dem westlichen Eingang des Turmes wurde das Wappen der Freiherren von Mellin mit der Jahreszahl 1694 angebracht. 1691 hatte der Freiherr von Mellin ein neues Wappen erhalten, in dessen einem Felde drei übereinander stehende Raben dargestellt sind. Sie sind die Versinnbildlichung der Güter Damitzow, Keesow und Schönfeld.
Nicht mehr vorhanden ist die Kanzel, die 1683 von Jacob Eichler aus Eiche in Formen der Spätrenaissance geschnitzt wurde; ebenso fehlt ein Ölgemälde auf Holz, das das Haupt Johannes des Täufers darstellte.
Durch die Kriegseinwirkungen des 2. Weltkrieges wurde die Kirche stark zerstört, so dass im Wesentlichen nur die Umfassungsmauern aus Feldsteinen erhalten blieben.
Der Wiederaufbau in den Jahren 1950/51 wurde unter Mithilfe vieler Gemeindeglieder ausgeführt.
Die Glocke der Kirche, die zu ihrem Schutz vom Gutsbesitzer und Helfern vergraben oder versenkt wurde, ist bis heute nicht wiedergefunden worden.
In Innern der Kirche befindet sich eine besonders große Grabplatte aus dem Jahr 1369 in den Maßen 3,50 m x 1,90 m. Es ist der wahrscheinlich älteste Grabstein der Uckermark.
Das Kirchengebäude wird heute außer von der Kirchengemeinde auch von einer Künstlergruppe genutzt. Die Angebote sind unter www.kulturinsel-damitzow.de zu finden.








