Pfarrsprengel Jatznick
1996 kam die Kirchengemeinde Blumenhagen mit den Filialen Groß Luckow, Klein Luckow und Groß Spiegelberg (Ortsteil von Klein Luckow) dazu.
Nach der jüngsten Strukturreform umfasst die 50%-Stelle, die pfarramtlich von Zerrenthin versorgt wird, vorläufig nur noch die Orte Jatznick, Belling, Sandförde und Waldeshöhe.
Landkarte
Evangelisches Pfarramt Jatznick
verwaltet vom Pfarramt Zerrenthin:
Pfr. Matthias Bohl
[Waldeshöher Str. 8
17309 Jatznick]
Tel.: 039743-50267 (Pfarramt
Fax: 039743-51969 Zerrenthin)
eMail: zerrenthin(at)kirchenkreis-pasewalk.de
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Kirche zu Jatznick
Das Gotteshaus in Jatznick stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist ein rechteckiger, verputzter Feldsteinbau.
Der Westturm, erst 1762 entstanden, ist mit einem Fachwerkaufsatz und einer geschweiften Haube versehen. In der Glockenstube hängt eine Glocke aus dem Jahre 1607, gegossen von dem Stettiner Glockengießer Rolof Klassen.
Die barocke Innenausstattung ist aus dem Jahr 1733.
Die geschnitzten Figuren am Kanzelkorb sind vorreformatorische Zeugen.
1990/91 wurde die Kirche im Rahmen des Dorfkirchensanierungsprogramms aufwendig saniert.
Der Westturm, erst 1762 entstanden, ist mit einem Fachwerkaufsatz und einer geschweiften Haube versehen. In der Glockenstube hängt eine Glocke aus dem Jahre 1607, gegossen von dem Stettiner Glockengießer Rolof Klassen.
Die barocke Innenausstattung ist aus dem Jahr 1733.
Die geschnitzten Figuren am Kanzelkorb sind vorreformatorische Zeugen.
1990/91 wurde die Kirche im Rahmen des Dorfkirchensanierungsprogramms aufwendig saniert.
Kirche zu Belling
Die Bellinger Dorfkirche wurde zwischen 1700 und 1750 erbaut.
Als geputzter Backsteinbau bekam sie 1869 einen Turm.
Der Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert ist mit einem Schalldeckel versehen, auf dem sich eine Kreuzigungsgruppe aus dem 17. Jahrhundert befindet.
Der aus Holz geschnittene Taufengel stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der triumphierende Christus als Schnitzfigur und die zwei Posaunenengel entstanden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Als geputzter Backsteinbau bekam sie 1869 einen Turm.
Der Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert ist mit einem Schalldeckel versehen, auf dem sich eine Kreuzigungsgruppe aus dem 17. Jahrhundert befindet.
Der aus Holz geschnittene Taufengel stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der triumphierende Christus als Schnitzfigur und die zwei Posaunenengel entstanden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Im Turm hängt eine Glocke aus dem Jahre 1664, gegossen von Georg Kökeritz. Ihre Gießerinschrift lautet:
KOMMET LASSET VNS AUF DEN BERG DES HERRN GEHEN ZVM HAVSE DES GOTTES IACOB, DAS ER VNS LERE SEINE WEGE VND WIR WANDELN IN SEINEN STEIGEN. ES (Jes.): 2.CAP.3. CAMPANA HAEC FVSA EST ANNO 1 . 6 . 64 D: 18 . SEPT: TEMPORE DN: GEORGE KÖKERITZ GOSS MICH.
Auf der Flanke der Glocke sind zwei Gruppen von Medaillen und Brustreliefs eingegossen. Darunter befindet sich eine Ansicht Stettins, die Könige Gustav Adolf, Karl X und Friedrich Wilhelm I von Brandenburg. Auf dem Schlag der Glocke befinden sich zwei Hähne, zusammen mit zwei laufenden Füchsen.
Bekannt ist eine weiter Glocke aus der Bauzeit der Kirche von 1722, die 1917 zerstört worden ist. Der Gießer ist fraglich, vermutlich aber Johann Heinrich Scheel, Stettin.















