Pfarrsprengel Retzin

Der Pfarrort Retzin liegt südlich von Löcknitz, am östlichen Rand des Randow-Urstromtales.
 
Der Pfarrbereich besteht aus den Kirchdörfern Retzin, Schmagerow, Ramin, Grambow, Schwennenz, Sonnenberg, Glasow, Ladenthin, Hohenholz, Pomellen, Krackow und Nadrensee sowie den Orten Lebehn und Streithof.
Landkarte
 
 
 
Ev. Pfarramt Retzin
Pfr. Matthias Jehsert
Dorfstr.23
17321 Retzin
Tel./Fax: 039749-20465
eMail: retzin(at)kirchenkreis-pasewalk.de
 
Regionalkantor
Daniel Debrow
Grünzer Straße 22
17328 Sommersdorf
039751-69742
eMail: kreiskantor(at)kirchenkreis-pasewalk.de
 

Gemeindebrief downloaden

Retzin_Gemeindebrief_Sept.-Okt..pdf

4.5 M


Kirche zu Retzin

Retzin
Der flach gedeckte Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert steht auf einer künstlichen Anhöhe.
Im Osten befindet sich eine Dreifenstergruppe und Blendengiebel. Der neugotische Westturm aus Backstein stammt aus dem Jahre 1878.
Im Innern befindet sich ein prächtiger, hölzerner Altaraufsatz aus dem Jahre 1629. Es handelt sich um Säulenarchitektur mit Abendmahlsrelief, einer Kreuzigungsgruppe und einem Gemälde der Himmelfahrt. Links und rechts befinden sich Evangelistenfiguren sowie allegorische Darstellungen, ein Wappen und ein geschnitzter Bandelwerkdekor.
Die Kanzel ist Anfang des 18. Jahrhunderts entstanden.
 
 
 

Kirche zu Ramin

Ramin
Ramin
Die Kirche in Ramin ist ein kleiner, sehr sorgfältig ausgeführter Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert.
Die östliche Dreifenstergruppe mit ihren Bögen sowie die darüber ansteigenden Blendnischen sind aus Backstein.
Im Westen befindet sich ein Giebelturm aus Fachwerk mit Laterne aus dem Jahre 1726.
Das Innere und die Ausstattung wurden von 1979-1982 verändert.
 
 

Kirche zu Glasow

Glasow
Glasow
Der flach gedeckte Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert weist an der Ostseite drei schmale Spitzbogenfenster auf.
Der Westturm in Breite des Schiffs ist mit diesem durch eine große Spitzbogenöffnung verbunden. Der hölzerne Turmaufsatz mit neubarocker Haube stammt aus dem Jahre 1891.
Die Kanzel in Spätrenaissanceformen stammt aus dem Jahre 1698. Unter dem Schalldeckel befindet sich ein Tafelbild mit dem segnenden Christus.
Das rundbogige Kirchhofsportal aus Backstein ist Anfang des 16. Jahrhunderts entstanden.
 
 

Kirche zu Hohenholz

Hohenholz
Hohenholz
Die Kirche in Hohenholz ist ein schlichter Feldsteinbau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Im Osten weist sie eine schlanke Dreifenstergruppe auf, im Westen befindet sich ein Spitzbogenportal. Der Giebel mit steigenden Blenden in Backstein wurde später erneuert.
Der westliche Dachreiter mit Schindeln und oktogonalem Aufsatz stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Der Altaraufsatz von 1725 ist mit zwei Gemälden (Abendmahl, Grablegung) versehen, die Kanzel von 1693 ist durch Übermalung entstellt.
Ferner gibt es ein Kreuzigungsbild aus dem Jahre 1862.
 
Im Ort steht ein ehemaliges Gutshaus, ein zweigeschossiger, aufwendiger, neubarocker mit Mansarddach aus 2. Hälfte des 19. Jahrhundert. In der Mitte befindet sich ein Säulenaltan und Balkon, im Giebelfeld darüber ein Wappenrelief.
 
 

Kirche zu Schmagerow

Schmagerow
Der turmlose, rechteckige, verputzte Ziegelbau mit Lisenengliederung wurde 1768 erbaut. Das Südportal ist segmentbogig übergiebelt.
Der barocke Kanzelaltar mit seiner üppigen Akanthusschnitzerei stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
 
 
 
 

Kirche zu Nadrensee

Nadrensee
Glockenstuhl
Der kleine, unregelmäßig gemauerte Feldsteinbau stammt aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts. Die schmalen Fenster der Ostwand sind vermauert.
Der Altaraufsatz ist mit zwei Gemälden (Kreuzabnahme, Abendmahl) versehen; die etwa gleichzeitige entstandene Kanzel ist von 1669 datiert.
Der freistehende Glockenstuhl ist um 1700 entstanden.
 
 
 

Kirche zu Grambow

Grambow
Grambow
Bei der Kirche aus dem 13. Jahrhundert handelt es sich um einen flach gedeckten Feldsteinbau mit Westturm gleicher Breite und Nordsakristei.
Im Schiff (Nord- und Südseite) gibt es schmale Spitzbogenfenster, im Osten eine Dreifenstergruppe.
Nach einem Brand 1913 wurde der barocke Turmaufsatz in Fachwerk mit geschweifter Haube 1927/28 rekonstruiert.
Die Taufschale von 1690 aus Messing ist mit einem Relief des Sündenfalls versehen.
 
 
 

Kirche zu Sonnenberg

Sonnenberg
Sonnenberg
Der flach gedeckte Feldsteinsaal mit einer östlichen Dreifenstergruppe stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Der Giebel wurde 1695 erneuert.
Der schiffsbreite Westturm mit dreistufigem Backsteinportal ist wohl im 15./16. Jahrhundert entstanden. Er besitzt einen Fachwerkaufsatz mit schlankem Helm aus dem Jahre 1727. In der Turmhalle ist noch das ursprüngliche, westliche Stufenportal zu erkennen.
Die Kanzel mit Akanthusornament wurde im 18. Jahrhundert erbaut.
 
 
 

Kirche zu Krackow

Krackow
Krackow
Krackow
Der langgestreckte Feld-steinsaal stammt aus dem 13. Jahrhundert, der recht-eckige Westurm wurde um 1700 erbaut.
Das Obergeschoss in Back-stein mit achteckiger Holz-laterne und Spitzhelm ist im 19. Jahrhundert entstanden; gleichzeitig wurde im Osten die rippengewölbte Halbrund-apsis in neuromanischen Formen und der Giebel in Backstein ergänzt.
In den Jahren 2002/2003 wurde die Kirche grundlegend saniert und zum Teil neu gestaltet.
 
 
 

Kirche zu Schwennenz

Schwennenz
Die Kirche ist ein lang gestreckter, flach gedeckter Feldsteinsaal aus dem 15. Jahrhundert und hat eine umfassende Umgestaltung in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts erfahren.
Sie erhielt einen halbkreisförmigen Ostschluss und einen quadratischen Dachturm aus verputztem Fachwerk, der um eine hohe Laterne erweitert wurde.
 
 
 

Kirche zu Ladenthin

Ladenthin
Der Feldsteinsaal mit dreiseitigem Ostschluss ist Ende des 15. Jahrhunderts entstanden.
Durch die beiden seitlichen, vierseitig geschlossenen Kapellen erhält sie einen ungewöhnlichen kreuzförmigen Grundriss.
Der Westgiebel und die Architekturglieder aus Backstein wurden Ende des 19. Jahrhunderts erneuert.
Schmale Strebepfeiler außen und Schildbögen innen deuten auf eine beabsichtigte Wölbung hin; heute ist jedoch eine Balkendecke eingezogen.
 
 

Kirche zu Pomellen

Pomellen
Der kleine flach gedeckte Feldsteinbau aus dem 14. Jahrhundert steht auf einer Anhöhe.
Er wurde im 18. Jh. zum Teil verändert. Aus dieser Zeit stammen auch der Kanzelaltar und die Westempore mit ihren schweren, bäuerlichen Barock-Formen.