Projekt: "Halt! - Keine Gewalt! - Wege konstruktiver Konfliktlösung"

Am 04. und 05.12.2008 gestalteten Schulpfarrerin Sandra Kussat-Becker und Schulkooperations-managerin Frau Kleditzsch zusammen mit Pfarrerin Susanne Leder aus Ueckermünde und einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Kirchengemeinde Frau Berges sowie den Schülerinnen und Schülern der Klassen 7a und 7b des Greifengymnasiums Ueckermünde ein Projekt zum Thema: „Halt – keine Gewalt – Wege konstruktiver Konfliktlösung“.
 
Menschen aus den Bildungsbereichen Kirche und Schule arbeiteten also gemeinsam, um miteinander, voneinander und mit Jugendlichen zu lernen. Unserer Meinung nach war das eine gute Erfahrung, die Mut zu mehr macht…!
 
 
 
 
 
 
 

Zielstellung:

Die Schülerinnen und Schüler konnten bei diesem Projekt entdecken, dass Konflikte ganz normal sind und weder vermieden werden können noch sollten. Wenn es gut geht, dann führen Konflikte dazu, dass sich etwas zugunsten aller Beteiligten verändert. Konstruktive Konfliktlösung meint, dass beide Konfliktbeteiligten möglichst 100 Prozent ihrer Interessen verwirklichen können. Dass dieses erstrebenswerte Ziel allerdings nur auf friedlichem Wege gelingt und eine hohe Bereitschaft, mit seinem Mitmenschen eine gute Lösung zu finden, voraussetzt, - also richtig Arbeit an sich selbst und an der Sache bedeutet - konnten die Teenager anhand von vielen kleinen Übungen und Rollenspielen lernen. Sicher sind erste Schritte auf diesem Wege ausprobiert und angedacht worden. Es wäre schön, wenn sich das Gelernte nun auch im Klassenverband und im Schulklima bemerkbar macht und in weiteren Projekten vertieft wird…
 
 

I.

In einem ersten Schritt beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler damit, was eigentlich alles Gewalt ist. Danach sollten sie Gewalt in ihrer Alltagssprache ausmachen und überlegen, wie man auf konkrete Provokationen und Beschimpfungen reagieren kann, ohne einfach nur alles hinzunehmen oder (mit Worten) zurückzuschlagen. Es stellte sich dabei heraus, dass es ziemlich schwierig ist, gute und hilfreiche „Konter“ zu finden, die dem Beschimpfer den Wind aus den Segeln nehmen. Aber es wurden doch einige gute Vorschläge gemacht.

 

II.

Dann ging es darum, zu verdeutlichen, was konstruktive Konfliktlösung meint:
 
• Weder: Immer zurückstecken!
• Noch: Sich immer durchsetzen!
• Noch: Einen Kompromiss finden!
 
• Sondern: Zusammen eine Lösung zu entwickeln, die gewährleistet, dass beide Streitparteien möglichst 100 Prozent ihres Interesses verwirklichen können!
 
 

III.

Wie aber macht man jemandem im Streit deutlich, dass man verärgert oder verletzt oder traurig ist, ohne den andern anzubrüllen oder zu beschuldigen? - Darum ging es bei der Übung:                      „Du-Vorwurf und Ich-Botschaft“
 

Ergebnis:


Den Abschluss bildete ein Rollenspiel zu einem Konflikt aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler. Hierfür galt es, im fairen Gespräch eine konstruktive Lösung zu finden.
Und das war das Projektergebnis an unserer Moderationswand…