Hast Du Hoffnung?
Hast Du eine Hoffnung? Hast Du eine lebendige Hoffnung? So fragt mich der Spruch zum kommenden Sonntag.
Das Osterfest haben wir als Fest der Hoffnung gefeiert. Viele Bräuche sollten uns an die Hoffnung unseres Lebens erinnern: Am beliebtesten ist der Brauch, Ostereier zu verstecken. Das ist auch ein schöner Brauch. Die versteckten Eier sollen uns an das neue und doch verborgene Leben erinnern. Und das sollen wir suchen.
Aber darüber hinaus gibt es schönere Osterbräuche: Wir haben das Osterfeuer angezündet. Das Feuer half zur Gemeinschaft und schaffte für uns eine schöne, mystische Atmosphäre.
Zum Ostergottesdienst gehörte die Erinnerung: „Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden“ und „Christus spricht: Ich war tot und bin lebendig, und lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und ich habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ Das war schön. Wir haben das beständige und kräftige Leben Gottes gefeiert.
Nun ist die Erinnerung daran im ganz normalen, alltäglichen Leben wichtig: „Worauf hoffst Du?“
Die Hoffnung ist eine wichtige Lebenskraft. Oft vergessen wir im täglichen Einerlei das Ziel, auf das wir zuleben. Das scheint in unserer Zeit und in unserer Gegend besonders schnell zu gehen. „Worauf soll ich denn noch hoffen? Es wird doch alles nur noch schlimmer.“ Das sagt sich so schnell. Aber kein Mensch lebt ohne Ziel und ohne Hoffnung. Oft sind es kleine Ziele oder einfache Lebensgewohnheiten, die uns am Leben halten. Und wenn die nicht erfüllt werden, sind wir enttäuscht und reden nicht mehr über Hoffnung.
Wichtig, wenn wir uns noch einmal erinnern lassen: „Worauf hoffst Du wirklich?“ Ohne Hoffnung gibt es kein wirkliches Leben und ohne Hoffnung gibt es keinen wirklichen Glauben.
Es grüßt Sie Pfarrer Sattler
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