Pfarrer Mathias Tauchert aus dem Pfarrsprengel Blumberg wurde im Greifwalder Dom am 26.04.09 ordiniert
Pfarrer Mathias Tauchert (Kirchspiel Blumberg) wurde am Sonntag Miserikordias Domini (26.04.09) mit drei weiteren TheologInnen in einem Ordinationsgottesdienst im Greifswalder Dom durch Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit ordiniert.
Mathias Tauchert sowie die Kandidaten Jennifer Mae Graf (Pommerscher Diakonieverein), Markus Heide (Referent des Bischofs und Gehörlosenseelsorger) und Petra Huse wurden ordiniert, weil sie in den pfarramtlichen Probedienst entsandt worden sind.
Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit bedachte in seiner Predigt das Pastorenamt unter den drei Stichworten Lieben, Leiten und Lenken.
Indem Jesus nach unserer Liebe frage, übergehe er nicht unser Versagen, aber „Jesus sucht sich keine Musterchristen, denen er seinen Auftrag gibt, sondern er setzt Sünderinnen und Sünder ein, denen vergeben wurde.“ Die heute Ordinierten seien keine „Spitzenchristen“, sondern es reiche, „wenn sie authentisch sind, wenn sie sich Gott so zur Verfügung stellen, wie sie sind, und eine persönliche und belastbare Gottesbeziehung haben.“
Mittel der Gemeindeleitung seien „das Wort, die Sakramente, die Absolution,“ sagte Abromeit, denn wie die Reformatoren gesagt hätten, werde „nicht durch Gewalt, sondern durch das Wort“ geleitet.
Als dritte Tätigkeit beschreibe das Lenken das Pastorenamt. Als Menschen in der Nachfolge Jesu habe man „nicht mehr das Ziel der Selbstverwirklichung, sondern der Christusverwirklichung. Aber vor allen Dingen besteht im Pastorenberuf auch die Notwendigkeit, sich führen zu lassen.“ Deswegen brauchten die heute Ordinierten die Gelassenheit, ihm die Führung im Leben zu überlassen, sagte der Bischof.
Nach evangelischem Verständnis sind alle Getauften zu Zeugnis und Dienst in der Welt berufen. Für besondere Dienste, wie etwa das Pfarramt, werden einzelne Mitglieder der Kirche durch die Ordination beauftragt.
In der Ordination überträgt die Kirche das Predigtamt und das Recht zur selbständigen Verwaltung der Sakramente von Taufe und Abendmahl. Die Ordinierten verpflichten sich zur seelsorgerlichen Schweigepflicht und werden in die Gemeinschaft der in der Gemeinde Mitarbeitenden gestellt.
Mathias Tauchert sowie die Kandidaten Jennifer Mae Graf (Pommerscher Diakonieverein), Markus Heide (Referent des Bischofs und Gehörlosenseelsorger) und Petra Huse wurden ordiniert, weil sie in den pfarramtlichen Probedienst entsandt worden sind.
Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit bedachte in seiner Predigt das Pastorenamt unter den drei Stichworten Lieben, Leiten und Lenken.
Indem Jesus nach unserer Liebe frage, übergehe er nicht unser Versagen, aber „Jesus sucht sich keine Musterchristen, denen er seinen Auftrag gibt, sondern er setzt Sünderinnen und Sünder ein, denen vergeben wurde.“ Die heute Ordinierten seien keine „Spitzenchristen“, sondern es reiche, „wenn sie authentisch sind, wenn sie sich Gott so zur Verfügung stellen, wie sie sind, und eine persönliche und belastbare Gottesbeziehung haben.“
Mittel der Gemeindeleitung seien „das Wort, die Sakramente, die Absolution,“ sagte Abromeit, denn wie die Reformatoren gesagt hätten, werde „nicht durch Gewalt, sondern durch das Wort“ geleitet.
Als dritte Tätigkeit beschreibe das Lenken das Pastorenamt. Als Menschen in der Nachfolge Jesu habe man „nicht mehr das Ziel der Selbstverwirklichung, sondern der Christusverwirklichung. Aber vor allen Dingen besteht im Pastorenberuf auch die Notwendigkeit, sich führen zu lassen.“ Deswegen brauchten die heute Ordinierten die Gelassenheit, ihm die Führung im Leben zu überlassen, sagte der Bischof.
Nach evangelischem Verständnis sind alle Getauften zu Zeugnis und Dienst in der Welt berufen. Für besondere Dienste, wie etwa das Pfarramt, werden einzelne Mitglieder der Kirche durch die Ordination beauftragt.
In der Ordination überträgt die Kirche das Predigtamt und das Recht zur selbständigen Verwaltung der Sakramente von Taufe und Abendmahl. Die Ordinierten verpflichten sich zur seelsorgerlichen Schweigepflicht und werden in die Gemeinschaft der in der Gemeinde Mitarbeitenden gestellt.
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