Grenzaktion: "Versöhnung stiften - Grenzen überwinden"

- Grenzöffnung
Am 09.Mai 09 trafen sich evangelische Jugendliche aus unserer Region mit Bürgern aus der katholischen Pfarrgemeinde Kolbaskowo irgendwo am Grenzgraben zwischen Pargo (Pargowo) und Staffelde.
Zum zweiten Mal hatte der Regionale Kinder- und Jugendausschuß der Ev. Kirche in der Region Gartz-Penkun aufgerufen zur Spaten- und Schaufel- Aktion „Versöhnung stiften – Grenzen überwinden“.
So schafften etwa 15 Jugendliche in 2,5 Stunden nicht nur sich, sondern auch den doppelten Grenzgraben, der den Feldweg zerriss, und der vor allem Überfahrten unmöglich machen sollte, in Handarbeit zu schließen.
Nach einer ökumenischen und zweisprachigen Andacht tauchten auch bald die ersten Radtouristen auf, die den neuen Übergang als nun kürzeste Verbindung zwischen Stettin (Szczecin) und Greifenhagen (Gryfino) in Besitz nehmen wollten.
In einer Zeit, in der Viele mit Europa vor allem Engstirnigkeit und Bürokratie verbinden und in der trennende, angstmachende Parolen von sämtlichen Laternenmasten drohen, beweisen hier immer wieder junge Christen beider Länder und Konfessionen, dass nur aus dem Geist der Versöhnung, dem Geiste Jesu, Frieden und ein Miteinander wachsen kann. Nur so heilen Wunden in einem durch Jahrhunderte vernarbten Land; nur so wächst Europa zusammen, gedeihen Gemeinschaft und Zukunft.
Pfr. M. Jehsert, Retzin
Zum zweiten Mal hatte der Regionale Kinder- und Jugendausschuß der Ev. Kirche in der Region Gartz-Penkun aufgerufen zur Spaten- und Schaufel- Aktion „Versöhnung stiften – Grenzen überwinden“.
So schafften etwa 15 Jugendliche in 2,5 Stunden nicht nur sich, sondern auch den doppelten Grenzgraben, der den Feldweg zerriss, und der vor allem Überfahrten unmöglich machen sollte, in Handarbeit zu schließen.
Nach einer ökumenischen und zweisprachigen Andacht tauchten auch bald die ersten Radtouristen auf, die den neuen Übergang als nun kürzeste Verbindung zwischen Stettin (Szczecin) und Greifenhagen (Gryfino) in Besitz nehmen wollten.
In einer Zeit, in der Viele mit Europa vor allem Engstirnigkeit und Bürokratie verbinden und in der trennende, angstmachende Parolen von sämtlichen Laternenmasten drohen, beweisen hier immer wieder junge Christen beider Länder und Konfessionen, dass nur aus dem Geist der Versöhnung, dem Geiste Jesu, Frieden und ein Miteinander wachsen kann. Nur so heilen Wunden in einem durch Jahrhunderte vernarbten Land; nur so wächst Europa zusammen, gedeihen Gemeinschaft und Zukunft.
Pfr. M. Jehsert, Retzin


