Pfarrsprengel Hetzdorf
Hetzdorf und Gneisenau mit Lemmersdorf und Kleisthöhe, Güterberg mit Fahrenholz und Carolinental, Milow, OT Jahnkeshof, Wilsickow, Werbelow, Nechlin, Trebenow, Lübbenow, Wolfshagen mit Amalienhof und Ottenhagen, Papendorf und Briezig sowie das Kirchdorf Schlepkow.
Landkarte
Evangelisches Pfarramt Hetzdorf
Pfr. Klaus-Thomas Kurth
OT Hetzdorf 16
17337 Uckerland
Tel./Fax: 039745-20256
eMail: hetzdorf(at)kirchenkreis-pasewalk.de
Aktuelle Informationen über Gottesdienste und Veranstaltungen in den einzelnen Dörfern finden Sie hier:.
|
27 K |
Kirche zu Hetzdorf
Die älteste und stattlichste Dorfkirche steht in Hetzdorf, ein früher Feldsteinbau aus der zweiten Hälfte des 13. Jahr- hunderts. Ihr Wehrcharakter ist unübersehbar durch den sehr breiten rechteckigen Westturm. Das obere Fachwerkteil des Turmes wurde 1694 errichtet; die Wetterfahne ist von 1779; das Dach des Schiffes stammt aus dem Jahre 1711.
Das Ostfenster besteht aus drei Lanzetten in einer Backsteinblende, die Priesterpforte an der Chorsüdseite ist ein gestuftes Backsteinportal mit Rundstäben.
Bemerkenswert ist, dass das Schiff ursprünglich überwölbt war. Das ist noch zu erkennen an den Schildbögen der Wölbung, an der Mittelstütze und an den alten Fenster- stellungen. Wann das Gewölbe entfernt wurde, ist unklar; ebenso, wann das Tonnengewölbe des Turmes heraus- genommen wurde. Nicht mehr nachzuvollziehen ist, wann die östlichen Spitzbogenöffnungen im Turmgeschoss zugemauert wurden.
Die Kanzel mit den Evangelistenreliefs entstand 1620. Als Fuß wurde eine ältere Madonnenfigur wiederverwendet.
Die Orgel stammt aus dem Jahre 1869 und wurde von der Orgelbaufirma August Ferdinand Dinse (Berlin) ursprünglich für die Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin gebaut, aber dann 20 Jahre später nach Hetzdorf umgesetzt.
Die ältere Glocke wurde 1847 von C. F. Voß (Stettin) gegossen; die jüngere stammt aus dem Jahre 1950 und ist die letzte erhaltene Glocke von Erich Voß (Hennickendorf).
Das Ostfenster besteht aus drei Lanzetten in einer Backsteinblende, die Priesterpforte an der Chorsüdseite ist ein gestuftes Backsteinportal mit Rundstäben.
Bemerkenswert ist, dass das Schiff ursprünglich überwölbt war. Das ist noch zu erkennen an den Schildbögen der Wölbung, an der Mittelstütze und an den alten Fenster- stellungen. Wann das Gewölbe entfernt wurde, ist unklar; ebenso, wann das Tonnengewölbe des Turmes heraus- genommen wurde. Nicht mehr nachzuvollziehen ist, wann die östlichen Spitzbogenöffnungen im Turmgeschoss zugemauert wurden.
Die Kanzel mit den Evangelistenreliefs entstand 1620. Als Fuß wurde eine ältere Madonnenfigur wiederverwendet.
Die Orgel stammt aus dem Jahre 1869 und wurde von der Orgelbaufirma August Ferdinand Dinse (Berlin) ursprünglich für die Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin gebaut, aber dann 20 Jahre später nach Hetzdorf umgesetzt.
Die ältere Glocke wurde 1847 von C. F. Voß (Stettin) gegossen; die jüngere stammt aus dem Jahre 1950 und ist die letzte erhaltene Glocke von Erich Voß (Hennickendorf).
Des weiteren ziert das Innere der Kirche ein prächtiger Altar aus dem Jahre 1620. Er gehört zu den besten Arbeiten der Renaissance in der Uckermark. Dargestellt sind in dem dreigeschossigen Schnitzwerk u. a. das Abendmahl in der Predella, die Kreuzigung im Hauptfeld und im Obergeschoss die Auferstehung und als Besonderheit, bis in die Decke hineinragend, die Himmelfahrt.
Dank einer Vielzahl von Erhaltungsmaßnahmen in den 1990iger Jahren, befindet sich die Kirche heute in einem recht guten Zustand.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Dank einer Vielzahl von Erhaltungsmaßnahmen in den 1990iger Jahren, befindet sich die Kirche heute in einem recht guten Zustand.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Kirche zu Milow
Die Dorfkirche Milow stammt aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Sie besteht aus einem rechteckigen Saal und einem gleich breiten Westturm. Beide Bauteile errichtete man aus den zeittypischen regelmäßigen Feldsteinquadern. Die schlanken, hohen, bleiverglasten Fenster und die Türen zeigen noch die ursprüngliche Form und stammen wohl noch aus der Erbauungszeit.
Lediglich der verputzte quadratische Turmaufsatz ist ein Werk des 18. Jahrhunderts. Der Ostgiebel wurde im 15. Jahrhundert in Backstein neu ausgeführt. An der Nordseite befindet sich ein bauzeitlicher, tonnengewölbter Sakristei- anbau. Der Turmraum ist ebenfalls tonnengewölbt und verfügt noch über die alte Mauertreppe; der Spitzbogen zum Schiff wurde vermauert. Im Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert wurde ein älterer Kanzelkorb wieder verwendet. Die Westempore stammt auch aus dem 18. Jahrhundert, beide Glocken wurden 1740 von Johann Jakob Schultz (Berlin) gegossen.
Durch viele Spenden und die Eigeninitiative vieler Gemeindeglieder konnte in den letzten Jahren an dieser Kirche viel erneuert werden: so z.B. die Holzdecke, die elektrische Anlage, die Türen sowie die großen Schallluken am Turm.
Durch das Einwerben verschiedenster Fördermittel wurde es 2006 möglich, den einsturzgefährdeten Turm zu sanieren. Mithilfe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung konnte die Orgel, erbaut von Barnim Grüneberg (Opus 400), durch die Orgelbaufirma Sauer (Frankfurt/Oder) 2007 wieder hergestellt werden. Seitdem finden in der Kirche regelmäßig Orgel- konzerte statt.
Ebenfalls konnte 2007 eine Bankheizung mit Förderung der Axel-Springer-Stiftung eingebaut werden.
Somit ist diese Kirche nun wieder Mittelpunkt der Gemeinde und des Dorfes und kann ganzjährig genutzt werden.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Sie besteht aus einem rechteckigen Saal und einem gleich breiten Westturm. Beide Bauteile errichtete man aus den zeittypischen regelmäßigen Feldsteinquadern. Die schlanken, hohen, bleiverglasten Fenster und die Türen zeigen noch die ursprüngliche Form und stammen wohl noch aus der Erbauungszeit.
Lediglich der verputzte quadratische Turmaufsatz ist ein Werk des 18. Jahrhunderts. Der Ostgiebel wurde im 15. Jahrhundert in Backstein neu ausgeführt. An der Nordseite befindet sich ein bauzeitlicher, tonnengewölbter Sakristei- anbau. Der Turmraum ist ebenfalls tonnengewölbt und verfügt noch über die alte Mauertreppe; der Spitzbogen zum Schiff wurde vermauert. Im Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert wurde ein älterer Kanzelkorb wieder verwendet. Die Westempore stammt auch aus dem 18. Jahrhundert, beide Glocken wurden 1740 von Johann Jakob Schultz (Berlin) gegossen.
Durch viele Spenden und die Eigeninitiative vieler Gemeindeglieder konnte in den letzten Jahren an dieser Kirche viel erneuert werden: so z.B. die Holzdecke, die elektrische Anlage, die Türen sowie die großen Schallluken am Turm.
Durch das Einwerben verschiedenster Fördermittel wurde es 2006 möglich, den einsturzgefährdeten Turm zu sanieren. Mithilfe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung konnte die Orgel, erbaut von Barnim Grüneberg (Opus 400), durch die Orgelbaufirma Sauer (Frankfurt/Oder) 2007 wieder hergestellt werden. Seitdem finden in der Kirche regelmäßig Orgel- konzerte statt.
Ebenfalls konnte 2007 eine Bankheizung mit Förderung der Axel-Springer-Stiftung eingebaut werden.
Somit ist diese Kirche nun wieder Mittelpunkt der Gemeinde und des Dorfes und kann ganzjährig genutzt werden.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Kirche zu Werbelow
Die Dorfkirche Werbelow ist ein schmuckloser, rechteckiger, verputzter Feldsteinbau von 1585. Der Fachwerkturm dieser Kirche wurde 1964 abgetragen.
Das Altarretabel stammt aus dem Jahre 1585. Mit der Darstellung des Abendmahls, der Kreuzigung, der Auferstehung und den Evangelistenfiguren sowie Paulus und Petrus zeigt es das lutherische "Standardprogramm".
Ebenfalls aus der Bauzeit stammen die Grabplatte für Adam von Berg (†1581) und das Epitaph für Joachim von Berg († 1605), sicherlich Hinweise auf die Familie, der die Errichtung der Kirche zu verdanken ist.
Die stark zerstörte Orgel geht auf August Ferdinand Dinse (Berlin) zurück und wurde um 1865 aufgestellt. Die frei stehende Glocke wurde 1934 in Hennickendorf gegossen.
Da diese Kirche einsturzgefährdet war, erlebte sie im Jahre 2002 eine komplette Dachsanierung.
Die Kirche wird nur noch für Beerdigungen genutzt; regelmäßige Gottesdienste werden nicht mehr gefeiert.
Das Altarretabel stammt aus dem Jahre 1585. Mit der Darstellung des Abendmahls, der Kreuzigung, der Auferstehung und den Evangelistenfiguren sowie Paulus und Petrus zeigt es das lutherische "Standardprogramm".
Ebenfalls aus der Bauzeit stammen die Grabplatte für Adam von Berg (†1581) und das Epitaph für Joachim von Berg († 1605), sicherlich Hinweise auf die Familie, der die Errichtung der Kirche zu verdanken ist.
Die stark zerstörte Orgel geht auf August Ferdinand Dinse (Berlin) zurück und wurde um 1865 aufgestellt. Die frei stehende Glocke wurde 1934 in Hennickendorf gegossen.
Da diese Kirche einsturzgefährdet war, erlebte sie im Jahre 2002 eine komplette Dachsanierung.
Die Kirche wird nur noch für Beerdigungen genutzt; regelmäßige Gottesdienste werden nicht mehr gefeiert.
Kirche zu Trebenow
Das Erbauungsjahr der Trebenower Kirche wird um 1480 angenommen. Die Kirche hat ein Mischmauerwerk aus Felssteinen und Backsteinen, die Turmhaube, die vermutlich 1695 entstand, trägt ein Kupferdach und der Turmschaft ist heute verschiefert.
Im Turm befindet sich noch eine große Glocke, die 1763 von Johann Heinrich Scheel (Stettin) gegossen wurde. Eine kleinere, von Heintze (Berlin) angefertigt, aus dem Jahre 1681 ging verloren.
Einer Inschrift über dem Nordportal zufolge wurden die stichbogigen Fensterabschlüsse im Jahre 1600 geschaffen. Aus dieser Zeit stammen auch die fünf bemalten Fenster auf der Ostseite.
Bei der Neuausmalung der Kirche 1990 wurden Wand- malereien freigelegt, so u.a. an der Südwand, dem ehemaligen Haupteingang gegenüber, das Bild des Heiligen Christophorus.
Die Innenausstattung der Kirche ist schlicht. Auf der Empore befindet sich eine (spielbare) Orgel von 1867, die von dem Berliner Orgelbauer August Ferdinand Dinse erbaut wurde.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert; Dank eingebauter Bankheizung 2007 ganzjährig möglich.
Im Turm befindet sich noch eine große Glocke, die 1763 von Johann Heinrich Scheel (Stettin) gegossen wurde. Eine kleinere, von Heintze (Berlin) angefertigt, aus dem Jahre 1681 ging verloren.
Einer Inschrift über dem Nordportal zufolge wurden die stichbogigen Fensterabschlüsse im Jahre 1600 geschaffen. Aus dieser Zeit stammen auch die fünf bemalten Fenster auf der Ostseite.
Bei der Neuausmalung der Kirche 1990 wurden Wand- malereien freigelegt, so u.a. an der Südwand, dem ehemaligen Haupteingang gegenüber, das Bild des Heiligen Christophorus.
Die Innenausstattung der Kirche ist schlicht. Auf der Empore befindet sich eine (spielbare) Orgel von 1867, die von dem Berliner Orgelbauer August Ferdinand Dinse erbaut wurde.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert; Dank eingebauter Bankheizung 2007 ganzjährig möglich.
Kirche zu Wolfshagen
Das wohl bedeutendste Bauwerk in Wolfshagen ist die Kirche. Sie wurde auf Veranlassung des Grafen Hermann von Schwerin in den Jahren 1854-58 auf seinem Grund und Boden erbaut und am 20. Juli 1858, kurz vor seinem Tod, geweiht. Der aufwendige, neogotische Putzbau mit unregelmäßigem Grundriss wurde als Teil des Ensembles von Schloss (1945 zerstört) und des 12 Hektar großen Linnéschen Parks erbaut. Seit ihrer Restaurierung von 1989 bis 2005 erstrahlt sie in altem Glanz; 2006 wurde eine Heizung eingebaut.
Die Kassettendecke und die Glasfenster stammen noch aus der Erbauungszeit. Älter ist ein mittelalterlicher Grabstein für zwei Frauen derer von Blankenburg, die 1332 bzw. 1364 verstarben. Das Äußere der Kirche ist durch viele Verzierungen geschmückt. Neben dem Hauptportal unter Maßwerkbaldachinen sind die Standfiguren von Luther und Calvin zu finden. Die Glocke, von Urban Schober gegossen, stammt aus dem Jahre 1605.
Als eine von wenigen Kirchen befindet sich dieser Sakralbau im Eigentum der kommunalen Gemeinde. Sie dient u.a. als Standesamt und wird für Konzerte genutzt.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Die Kassettendecke und die Glasfenster stammen noch aus der Erbauungszeit. Älter ist ein mittelalterlicher Grabstein für zwei Frauen derer von Blankenburg, die 1332 bzw. 1364 verstarben. Das Äußere der Kirche ist durch viele Verzierungen geschmückt. Neben dem Hauptportal unter Maßwerkbaldachinen sind die Standfiguren von Luther und Calvin zu finden. Die Glocke, von Urban Schober gegossen, stammt aus dem Jahre 1605.
Als eine von wenigen Kirchen befindet sich dieser Sakralbau im Eigentum der kommunalen Gemeinde. Sie dient u.a. als Standesamt und wird für Konzerte genutzt.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Kirche zu Papendorf
Bei der Kirche handelt es sich um einen sauber geschichteten, flach gedeckten Feldsteinbau aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts mit östlichem Blendengiebel und einem querrechteckigen, etwas breiteren Westturm mit dreistufigem Westportal.
Der Turmaufsatz aus Fachwerk stammt aus dem Jahre 1745, der 1870 mit gelbem Backstein ummantelt worden ist. Zu der gleichen Zeit wurde der Rechteckchor angebaut.
Der hölzerne Kanzelaltar von 1715 mit Säulenaufbau wird bekrönt von allegorischen Figuren und einer Wolkengloriole.
Das Gebäude befindet sich in einem baulich schlechten Zustand. Gottesdienste werden nur noch selten gefeiert.
Der Turmaufsatz aus Fachwerk stammt aus dem Jahre 1745, der 1870 mit gelbem Backstein ummantelt worden ist. Zu der gleichen Zeit wurde der Rechteckchor angebaut.
Der hölzerne Kanzelaltar von 1715 mit Säulenaufbau wird bekrönt von allegorischen Figuren und einer Wolkengloriole.
Das Gebäude befindet sich in einem baulich schlechten Zustand. Gottesdienste werden nur noch selten gefeiert.
Kirche zu Güterberg
Zwischen 1840 und 1842 wurde die Kirche von Güterberg erbaut. Dabei entstand ein zeittypisches kleines Kirchlein im Rundbogenstil auf rechteckigem Grundriss mit dem puzzleartigen Feldsteinmauerwerk des 19. Jahrhunderts, bei dem einzelne Partien auch aus Backstein ausgeführt wurden. Bemerkenswert sind die beiden bauzeitlichen Glas- malereien, die das Gleichnis vom Sämann und ein Wappen derer von Arnim-Güterberg zeigen. Sie sind eine Arbeit der Werkstatt von Gerhard Heinersdorf aus Berlin und wurden zum 70. Geburtstag von Georg von Arnim im Jahre 1913 gestiftet.
In einem frei stehenden Glockenstuhl hängt die Glocke von 1699, gegossen von Johann Ernst Petz.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
In einem frei stehenden Glockenstuhl hängt die Glocke von 1699, gegossen von Johann Ernst Petz.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Kirche zu Wilsickow
Die Wilsickower Dorfkirche, ein Feldsteinbau mit eingezoge- nem Chor und einer dreiseitig geschlossenen Apsis, stammt aus dem 13. Jahrhundert (1245?).
Die Fenster wurden wohl im 18. Jahrhundert vergrößert. Aus dieser Zeit stammt auch der quadratische, hölzerne Turm- aufsatz mit seinem achtseitigen Obergeschoss und der geschweiften Haube, die 1993 restauriert wurde.
Schiff und Chor trennt ein spitzer Triumphbogen. Reste mittelalterlicher Wandmalereien zeigen u. a. Christus als Weltenrichter in der Mandorla in der Apsis und an der Schiffsnordwand, genau dem Eingang gegenüberliegend, einen Christophorus. Sie entstanden wohl gegen Ende des 15. Jahrhunderts.
Kanzel, Taufe, Lehnstühle und die Westempore sind Werke des 18. Jahrhunderts.
Elf Kabinettscheiben in der Apsis stammen ebenfalls aus dem Barock.
Die Glocke ist ein Guss aus dem Spätmittelalter; eine zweite von 1734 ging verloren.
Die Orgel schuf August Ferdinand Dinse (Berlin) um 1865.
Die Fenster wurden wohl im 18. Jahrhundert vergrößert. Aus dieser Zeit stammt auch der quadratische, hölzerne Turm- aufsatz mit seinem achtseitigen Obergeschoss und der geschweiften Haube, die 1993 restauriert wurde.
Schiff und Chor trennt ein spitzer Triumphbogen. Reste mittelalterlicher Wandmalereien zeigen u. a. Christus als Weltenrichter in der Mandorla in der Apsis und an der Schiffsnordwand, genau dem Eingang gegenüberliegend, einen Christophorus. Sie entstanden wohl gegen Ende des 15. Jahrhunderts.
Kanzel, Taufe, Lehnstühle und die Westempore sind Werke des 18. Jahrhunderts.
Elf Kabinettscheiben in der Apsis stammen ebenfalls aus dem Barock.
Die Glocke ist ein Guss aus dem Spätmittelalter; eine zweite von 1734 ging verloren.
Die Orgel schuf August Ferdinand Dinse (Berlin) um 1865.
Das Flügelretabel stammt aus der Zeit um 1520. Der Mittelschrein zeigt eine relativ seltene Einhornjagd zwischen einer weiblichen Heiligen (Maria?) und einem heiligen Bischof. Im linken Flügel sind die Anbetung der Könige und die Darbringung Jesu im Tempel zu sehen, im rechten die Geburt Jesu und darüber die Vermählung Marias. Letztere Szene ist ebenso wie das Mittelbild ein Hinweis darauf, dass Maria das Haupthema dieser Flügel- gestaltungen bildet.
1580 wurde dieser Altar um die Predella mit einem Gemälde des Abendmahls ergänzt und erhielt einen Aufsatz, der gegenwärtig gesondert aufgestellt ist. Er zeigt Tafelmalereien einer Kreuzigung mit dem knieenden Stifter, gerahmt von Maria und Johannes.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert; Dank eingebauter Bankheizung ganzjährig.
1580 wurde dieser Altar um die Predella mit einem Gemälde des Abendmahls ergänzt und erhielt einen Aufsatz, der gegenwärtig gesondert aufgestellt ist. Er zeigt Tafelmalereien einer Kreuzigung mit dem knieenden Stifter, gerahmt von Maria und Johannes.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert; Dank eingebauter Bankheizung ganzjährig.
Kirche zu Nechlin
Die Dorfkirche Nechlin ist ein rechteckiger Feldsteinbau mit eingezogenem Chor aus der zweiten Hälfte des 13. Jahr- hunderts.
Zerstörungen im 30-jährigen Krieg und ein Brand im Jahre 1723 führten in den Jahren 1724-1729 zu einer umfassenden Erneuerung der Kirche.
Dennoch ist der alte Chor noch gut an den regelmäßigen Feldsteinquadern des 13. Jahrhunderts zu erkennen. Das breitere Schiff und der quadratische Turm bestehen dagegen aus unregelmäßigen Feldsteinen. Letzterer wurde frühestens im 15. Jahrhundert erbaut, sein Oberteil aus Fachwerk stammt aus dem Barock. Das Schiff scheint nach dem Brand erbaut worden zu sein. Die barocke Ausstattung setzt sich zusammen aus dem Altar (Abendmahl, Kreuzigung, Strahlensonne), der Kanzel, der Patronatsloge, dem Gestühl und einem Messingkronleuchter. Auch die Glocke von 1724, gegossen von Michael Begun aus Friedland, fällt in diesen Zeitraum.
Der Turm wurde wurde 1993/94 vollständig saniert; die Turmhaube mit Laterne bekam eine Kupferblechabdeckung.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Zerstörungen im 30-jährigen Krieg und ein Brand im Jahre 1723 führten in den Jahren 1724-1729 zu einer umfassenden Erneuerung der Kirche.
Dennoch ist der alte Chor noch gut an den regelmäßigen Feldsteinquadern des 13. Jahrhunderts zu erkennen. Das breitere Schiff und der quadratische Turm bestehen dagegen aus unregelmäßigen Feldsteinen. Letzterer wurde frühestens im 15. Jahrhundert erbaut, sein Oberteil aus Fachwerk stammt aus dem Barock. Das Schiff scheint nach dem Brand erbaut worden zu sein. Die barocke Ausstattung setzt sich zusammen aus dem Altar (Abendmahl, Kreuzigung, Strahlensonne), der Kanzel, der Patronatsloge, dem Gestühl und einem Messingkronleuchter. Auch die Glocke von 1724, gegossen von Michael Begun aus Friedland, fällt in diesen Zeitraum.
Der Turm wurde wurde 1993/94 vollständig saniert; die Turmhaube mit Laterne bekam eine Kupferblechabdeckung.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Kirche zu Lübbenow
Die jetzige Lübbenower Dorfkirche wurde 1513 vollendet. Wieder verwen- dete Quader weisen auf einen kleine- ren Vorgängerbau hin.
Der einfache Saal besitzt einen drei- seitigen Ostschluss und besteht aus Mischmauerwerk von unregelmäßigen Feldsteinen mit Backsteinlagen.
Der kleine Dachturm ist verschiefert. In ihm hängt eine kleine Glocke (64 cm Durchmesser) aus dem Jahre 1934.
An der südöstlichen Chorwand befindet sich ein barocker Patronatslogenanbau. Prächtige bauzeitliche Wandmalereien (Fresken) bedecken die gesamten Wandflächen. Im Chorschluss ist eine Weltgerichts- darstellung zu finden, nördlich daneben eine apokalyptische Madonna. An der Nordwand ist der Heilige Georg dargestellt. Die Südwand zeigt gegenüber dem Eingang den Heiligen Christophorus. Außerdem wurden Anna Selbdritt, Petrus und Paulus sowie im heute abgetrennten Westteil offensichtlich der betende Stifter abgebildet.
Die qualitätvolle barocke Ausstattung stammt einheitlich aus der Zeit um 1727; hierzu rechnen der Altar (Kreuzigung und Abendmahl), die Deckenbemalung (Wolken und Engel), der in der Mitte der Kirche freischwebende Taufengel, die Patronatsloge und die Emporen.
Etwas älter ist die Kanzel von 1581 und ein Epitaph für Joachim Fahrenholtz (†1596). Um die Kanzel herum sind Reliefdarstellungen der Evangelisten dargestellt. Getragen wird die Kanzel von einer Mosefigur mit den 10 Geboten.
Auf der Empore befindet sich eine kleine Orgel mit drei Registern. Das Erbauungsjahr wird Anfang des 19. Jahr- hunderts geschätzt.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Der einfache Saal besitzt einen drei- seitigen Ostschluss und besteht aus Mischmauerwerk von unregelmäßigen Feldsteinen mit Backsteinlagen.
Der kleine Dachturm ist verschiefert. In ihm hängt eine kleine Glocke (64 cm Durchmesser) aus dem Jahre 1934.
An der südöstlichen Chorwand befindet sich ein barocker Patronatslogenanbau. Prächtige bauzeitliche Wandmalereien (Fresken) bedecken die gesamten Wandflächen. Im Chorschluss ist eine Weltgerichts- darstellung zu finden, nördlich daneben eine apokalyptische Madonna. An der Nordwand ist der Heilige Georg dargestellt. Die Südwand zeigt gegenüber dem Eingang den Heiligen Christophorus. Außerdem wurden Anna Selbdritt, Petrus und Paulus sowie im heute abgetrennten Westteil offensichtlich der betende Stifter abgebildet.
Die qualitätvolle barocke Ausstattung stammt einheitlich aus der Zeit um 1727; hierzu rechnen der Altar (Kreuzigung und Abendmahl), die Deckenbemalung (Wolken und Engel), der in der Mitte der Kirche freischwebende Taufengel, die Patronatsloge und die Emporen.
Etwas älter ist die Kanzel von 1581 und ein Epitaph für Joachim Fahrenholtz (†1596). Um die Kanzel herum sind Reliefdarstellungen der Evangelisten dargestellt. Getragen wird die Kanzel von einer Mosefigur mit den 10 Geboten.
Auf der Empore befindet sich eine kleine Orgel mit drei Registern. Das Erbauungsjahr wird Anfang des 19. Jahr- hunderts geschätzt.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Kirche zu Schlepkow
Schlepkows Dorfkirche, ein kleiner Rechtecksaal aus dem 13. Jahrhundert, wurde im Laufe der Jahrhunderte einschneidend umgestaltet. So stammen der Dachturm am Westende und der Ostgiebel aus Fachwerk aus dem 18. Jahrhundert. Um 1850 entstanden der Westgiebel und die Turmfront aus Backstein. Auch die spitzbogig mit Backstein gerahmten Fenster gehören dem 19. Jahrhundert an.
Älter ist dagegen die Ausstattung, die aus Kanzel, Taufe, Pastoren- und Patronatsgestühl besteht und sich durch ihr Renaissancedekor als Werk des beginnenden 17. Jahr- hunderts zu erkennen gibt.
Von den ehemals zwei Glocken aus dem Jahre 1722, die von Michael Begun aus Friedland gegossen wurden, existiert nur noch eine. Die Orgel wurde um 1900 von Carl Borger aus Gehlsdorf geschaffen. 1986 wurden die Dächer von Turm und Schiff neu gedeckt.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Älter ist dagegen die Ausstattung, die aus Kanzel, Taufe, Pastoren- und Patronatsgestühl besteht und sich durch ihr Renaissancedekor als Werk des beginnenden 17. Jahr- hunderts zu erkennen gibt.
Von den ehemals zwei Glocken aus dem Jahre 1722, die von Michael Begun aus Friedland gegossen wurden, existiert nur noch eine. Die Orgel wurde um 1900 von Carl Borger aus Gehlsdorf geschaffen. 1986 wurden die Dächer von Turm und Schiff neu gedeckt.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.
Kirche zu Brietzig
Im Osten befindet sich im Blendengiebel eine Dreifenstergruppe, an den Seiten sind schmale Spitzbogenfenster vorhanden.
Der neugotische Westturm aus Backstein stammt aus dem Jahre 1865, der hölzerne Kanzelaltar mit seinem wuchtigen Säulenaufbau aus dem Jahre 1733.
In den 1990-iger Jahren wurde der Sakralbau umfassend saniert.
Gottesdienste werden i. d. R. in monatlichen Abständen gefeiert.

























